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Winterurlaub > Ferienorte & Highlights > Highlights > Über Graubünden

Allgemeine Informationen


Der Kanton Graubünden hat rund 189'000 Einwohner (Schweiz ca. 7,3 Mio.). Mit 7'106 km² der grösste Kanton der Schweiz (17,2% der gesamten Landesfläche) und mit rund 26 Einwohner/km² der am dünnsten besiedelte. Im Vergleich: Im Kanton Zürich leben 736 Einwohner pro km2 oder im Tirol 53 Einwohner pro km2. Rund 32'400 Personen leben in der Hauptstadt Chur, einer der ältesten Siedlungen der Schweiz.
 

Weitere Zahlen

  • 150 Täler
  • 615 Seen
  • 937 Berggipfel
  • Höchster Punkt: Piz Bernina mit 4'049 m ü. M.
  • Tiefster Punkt: San Vittore (Grenze zum Tessin) mit 279 m ü. M.

 

Die offizielle Seite des Kantons Graubünden

 

Dreisprachigkeit


Als einziger Kanton der Schweiz hat Graubünden drei Amtsprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Rätoromanisch wird gar ausschliesslich nur in diesem Kanton gesprochen und gelebt, dafür gleich in fünf Idiomen und einer Schriftsprache ("Rumantsch Grischun"). Die Schulbücher wurden bis ca. Mitte der 2000er Jahre in sieben Sprachen herausgegeben, nicht nur in Deutsch und Italienisch, sondern auch in allen fünf rätoromanischen Schriftdialekten. Seither wird der Schulstoff nur noch in Rumantsch Grischun herausgegeben.

 

Sprachaufteilung

  • Deutsch: 68%
  • Romanisch: 15%
  • Italienisch: 10%
  • Andere: 7%

 

Mehr zur Dreisprachigkeit

 

Mehr zur Rätoromanischen Sprache (Lia Rumantscha)


Sprachlernprogramme für die romanische Sprache: Romontsch.ch

 

Tourismusgeschichte


Eine noch vor 200 Jahren als feindselige und schwer zugänglich erscheinende Natur und Landschaft bildet heute die Grundlage eines florierenden Sport-, Erholungs- und Gesundheitstourismus. Es waren vor allem die intensive Verbesserung der Verkehrswege aber auch die neuen Erkenntnisse über die Heilwirkung des Gebirgsklimas und der Mineralquellen, welche zur Entwicklung des modernen Tourismus in Graubünden beitrugen.

 

Tourismusgeschichte Graubündens

Meilensteine des Bündner Winters

Meilensteine des Alpinismus in Graubünden

100 Jahre Graubünden Ferien/Verkehrsverein Graubünden

 

Das Kantonswappen


Die heutige Darstellung des Bündner Wappens wurde vom Kleinen Rat (Heute: Regierung) mit Beschluss vom 8. November 1932 festgelegt und vom Bundesrat im Februar 1933 genehmigt. Bis dahin bestand das offizielle Bündner Wappen seit der Kantonsgründung 1803 aus den Wappenschilden der drei Einzelbünde:

  • Grauer oder Oberer Bund (1395)
    gespaltenes Schild (weiss, schwarz)

  • Gotteshausbund (1367)
    schwarzer, aufrechter Steinbock

  • Zehngerichtebund (1436)
    geviertetes Schild / Kreuz (blau, gelb)

 

Der Steinbock - das Wappentier Graubündens

Der Steinbock (Romanisch: capricorn) gehört zu Graubünden wie das Wasser in unsere Bergseen. Der Steinbock ist überall präsent: nicht nur auf dem Kantonswappen, sondern auch auf Autokennzeichen, als Brunnenfigur oder gemaltes Wappen auf Hauswänden, als Name verschiedener Hotels, Restaurants und natürlich in freier Natur - in den höheren, abgelegenen Bergregionen. Und nicht zuletzt auch im "graubünden"-Logo lacht Ihnen ein Steinbock entgegen.

 

Die Geschichte auf einen Blick


15 v. Chr. Unterwerfung der Bündner durch die Römer
8. Jh. n. Chr. Eingliederung Rätiens durch Karl den Grossen
1000 n. Chr. Allmähliche Germanisierung Currätiens
13. Jh. Einwanderung der Walser
1352 Werdenberg-Belmont-Fehde
1512 Eroberung des Veltlins
1524 Verfassung der Drei Bünde
1618-1639 Bündner Wirren während des Dreissigjährigen Krieges
1803 Untergang des Freistaates und Anschluss an die Eidgenossenschaft
1815 Veltlin nach Wienerkongress endgültig verloren
1830-1870 Blüte des Transits
1854 Neue Verfassung, Einteilung des Kantons in Bezirke, Kreise und Gemeinden
1880 Beginn des Tourismus
1926 Zulassung des Automobilverkehrs
1938 Anerkennung des Romanischen als 4. Landessprache
 

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Kanton Graubünden