Der Kanton Graubünden hat rund 189'000 Einwohner (Schweiz ca. 7,3 Mio.). Mit 7'106 km² der grösste Kanton der Schweiz (17,2% der gesamten Landesfläche) und mit rund 26 Einwohner/km² der am dünnsten besiedelte. Im Vergleich: Im Kanton Zürich leben 736 Einwohner pro km2 oder im Tirol 53 Einwohner pro km2. Rund 32'400 Personen leben in der Hauptstadt Chur, einer der ältesten Siedlungen der Schweiz.
Weitere Zahlen
Die offizielle Seite des Kantons Graubünden
Als einziger Kanton der Schweiz hat Graubünden drei Amtsprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Rätoromanisch wird gar ausschliesslich nur in diesem Kanton gesprochen und gelebt, dafür gleich in fünf Idiomen und einer Schriftsprache ("Rumantsch Grischun"). Die Schulbücher wurden bis ca. Mitte der 2000er Jahre in sieben Sprachen herausgegeben, nicht nur in Deutsch und Italienisch, sondern auch in allen fünf rätoromanischen Schriftdialekten. Seither wird der Schulstoff nur noch in Rumantsch Grischun herausgegeben.
Sprachaufteilung
Mehr zur Rätoromanischen Sprache (Lia Rumantscha)
Sprachlernprogramme für die romanische Sprache: Romontsch.ch
Eine noch vor 200 Jahren als feindselige und schwer zugänglich erscheinende Natur und Landschaft bildet heute die Grundlage eines florierenden Sport-, Erholungs- und Gesundheitstourismus. Es waren vor allem die intensive Verbesserung der Verkehrswege aber auch die neuen Erkenntnisse über die Heilwirkung des Gebirgsklimas und der Mineralquellen, welche zur Entwicklung des modernen Tourismus in Graubünden beitrugen.
Tourismusgeschichte Graubündens
Meilensteine des Bündner Winters
Meilensteine des Alpinismus in Graubünden
100 Jahre Graubünden Ferien/Verkehrsverein Graubünden
Die heutige Darstellung des Bündner Wappens wurde vom Kleinen Rat (Heute: Regierung) mit Beschluss vom 8. November 1932 festgelegt und vom Bundesrat im Februar 1933 genehmigt. Bis dahin bestand das offizielle Bündner Wappen seit der Kantonsgründung 1803 aus den Wappenschilden der drei Einzelbünde:
Der Steinbock - das Wappentier Graubündens
Der Steinbock (Romanisch: capricorn) gehört zu Graubünden wie das Wasser in unsere Bergseen. Der Steinbock ist überall präsent: nicht nur auf dem Kantonswappen, sondern auch auf Autokennzeichen, als Brunnenfigur oder gemaltes Wappen auf Hauswänden, als Name verschiedener Hotels, Restaurants und natürlich in freier Natur - in den höheren, abgelegenen Bergregionen. Und nicht zuletzt auch im "graubünden"-Logo lacht Ihnen ein Steinbock entgegen.
| 15 v. Chr. | Unterwerfung der Bündner durch die Römer |
| 8. Jh. n. Chr. | Eingliederung Rätiens durch Karl den Grossen |
| 1000 n. Chr. | Allmähliche Germanisierung Currätiens |
| 13. Jh. | Einwanderung der Walser |
| 1352 | Werdenberg-Belmont-Fehde |
| 1512 | Eroberung des Veltlins |
| 1524 | Verfassung der Drei Bünde |
| 1618-1639 | Bündner Wirren während des Dreissigjährigen Krieges |
| 1803 | Untergang des Freistaates und Anschluss an die Eidgenossenschaft |
| 1815 | Veltlin nach Wienerkongress endgültig verloren |
| 1830-1870 | Blüte des Transits |
| 1854 | Neue Verfassung, Einteilung des Kantons in Bezirke, Kreise und Gemeinden |
| 1880 | Beginn des Tourismus |
| 1926 | Zulassung des Automobilverkehrs |
| 1938 | Anerkennung des Romanischen als 4. Landessprache |