Die Gegend um Maloja ist geografisch, geologisch und botanisch eines der interessantesten Gebiete der Alpen.
Umrahmt von hohen Bergen zieht sich von Nordosten her eine Kette von Seen durch die Engadiner Hochebene bis zum Passort Maloja auf 1'815 m ü. M. Direkt am Dorfrand von Maloja liegt der südlichste dieser Seen, Silsersee genannt. Der in Maloja entspringende Inn gibt dem Engadin seinen Namen (aus En, der Fluss, + gadin, das Tal/ die Einfriedung).
Am Südausgang des Ortes führt die Strasse über den Malojapass 200 schroffe Höhenmeter hinunter ins Bergell, ein Südwest-Tal, dessen Strasse nach ca. 30 Kilometern in das nur noch 300 m hoch gelegene italienische Städtchen Chiavenna führt.
Maloja ist ein typisches Passdorf, am westlichen Ende des Silsersees. Ein idealer Ausgangspunkt zum Wandern und Bergsteigen.
Man kann sieben Gletschermühlen sehen, entdeckt im Jahr 1884 während des Baus des Torre Belvedere, eines Schlosses des belgischen Grafen de Renesse. An der Hauptstrasse befindet sich das Atelier von Giovanni Segantini und in der Nähe, auf dem Friedhof, das Familiengrab des Künstlers.
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