
Über 1’200 Jahre reicht die Geschichte des Klosters St. Johann in Müstair zurück. Das Kloster ist heute noch von Benediktinerinnen bewohnt und wurde 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO erhoben. Das Kloster ist der bedeutendste Kirchenbau aus der Zeit vor der Jahrtausendwende in der Schweiz und besitzt den grössten bis heute erhaltenen Freskenzyklus des frühen Mittelalters.
Von Chur aus fährt man mit der Rhätischen Bahn via Landquart – Klosters durch den Vereinatunnel nach Sagliains, wo ein Regionalzug Sie nach Zernez bringt. Von dort geht es mit dem Postauto über den Ofenpass nach Müstair, direkt vor das Kloster. Gesamte Fahrzeit: 3 Stunden.
Öffnungszeiten Museum:
November – April, 10:00 – 12:00, 13:30 – 16:30;
Sonn- und Feiertage, vormittags geschlossen
Mai – Oktober, 09:00 – 12:00, 13:30 – 17:00;
Sonn- und Feiertage, vormittags geschlossen
Öffnungszeiten Kirche:
Mai – Oktober, 07:00 – 20:00;
November – April, 07:00 – 17:00.
Wandervorschlag rund ums Kloster St. Johann
Senda Val Müstair
ca. 6 Stunden (20 km), Anstieg ca. 200 m, Abstieg ca. 1'000 m. Dies ist eine herrliche Panoramawanderung auf der Sonnenseite des Tales. Dazu fährt man mit dem Postauto bis Süsom Givè auf dem Ofenpass (Pass dal Fuorn, 2'149 m ü. M.). Dort beginnt der Senda Val Müstair. Er führt zur Alp da Munt, weiter zum Lai da Juata auf 2'260 m ü. M.. Danach geht es hinab zur Alp Champatsch bis zum Dorf Lü, der höchstgelegenen Gemeinde Europas auf 1'920 m ü. M. Der Weg führt durch die Gemeinde Valchava bis hinab nach Müstair.