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Schwierigkeitsgrad beachten.

Das Anforderungsprofil von Klettersteigen reicht von einfachen, gesicherten Höhenwegen bis zu exponierten, sehr steilen und ausgesetzten Felswänden, die den Experten vorbehalten sind. Zudem sind Klettersteige unterschiedlich lang. Wenn Sie unsicher sind, wälchen Schwierigkeitsgrad Sie bewältigen können, wählen Sie lieber einen zu leichten als zu schweren Steig aus. Es gibt verschiedene Tabellen zur Schwierigkeitsbewertung. In der Schweiz setzt sich die "Hüsler-Skala" durch, benannt nach Eugen E. Hüsler, der mit "Wandern vertikal" die Klettersteige der Schweiz umfassend dokumentiert hat.

Die Schwierigkeitsskala

Grad Weg/Gelände Anforderugen
K1 (leicht) In der Regel trassierte Steige, Sicherungen in Relation zum Gelände komfortabel. Grosse, natürliche Tritte, wo diese fehlen sind Stiegen, kurze Leitern und Eisenbügel montiert. Etwas ausgesetzte Passagen weisen durchgehend Seiloder Kettensicherungen auf (auch Seilgeländer). Für erfahrene Berggänger ist keine Selbstsicherung notwendig.
K2 (mittel) Man bewegt sich abschnittsweise bereits in steilerem Felsgelände, die Route ist aber aufwändig gesichert Steile oder senkrechte Passagen sind durch Leitern und/oder Eisenklammern entschärft. Auch in wenig schwierigem Gelände sichern Drahtseile oder Ketten den Klettersteigler. Selbstsicherung ratsam.
K3 (ziemlich schwierig) Die Route verläuft über längere Strecken in steilem, auch ausgesetztem Felsgelände (III. Schwierigkeitsgrad entsprechend), ist aber eher grosszügig gesichert. Es gibt keine Passagen, bei denen kräftiger Armzug notwendig ist. Selbstsicherung erforderlich.
K4 (schwierig) Steiles Felsgelände mit senkrechten Stellen, es gibt auch kleine, gut abgesicherte Überhänge. Veilfach verläuft die Route beträchtlich ausgesetzt, natürliche Tritte und Griffe sind oft klein. Auch an exponierten oder steilen Passagen ist nur eine Drahtseilsicherung vorhanden (Armkraft erforderlich). Künstliche Haltepunkte wie Haken oder Eisentritte lediglich an den schwierigsten Stellen. Eine Ausnahme bilden die Sportklettersteige „à la française“, die in der Regel weit aufwendiger gesichert sind, aber auch maximal ausgesetzte Passagen aufweisen.
K5 (sehr schwierig) Klettersteige in schwierigstem Felsgelände. Sie sind vielfach lang, anhaltend fordernd und deshalb auch sehr anstrengend. Senkrechte oder abdrängende Passagen mitunter nur mit Drahtseilen versehen; künstliche Haltepunkte sichern nur extreme Passagen zusätzlich. Routen für erfahrene Klettersteigler, die gut in Form sind.
K6 (extrem schwierig) Klettersteige für die „Cracks“ mit starken Oberarmen, solidem Nervenkostüm und tadelloser Kondition. Lange, sparsam abgesicherte Passagen an der Vertikalen, die viel Ausdauerkraft (Arme) verlangen. Bei Sportklettersteigen können Kletterschuhe (Reibung) vorteilhaft sein, eventuell auch zusätzliche Partnersicherung.
Kinder: 2 - 12 Jahre
Babys: unter 2 Jahre
Bitte beachten Sie bei der Auswahl der Personenzahl, dass auch Kinder und Jugendliche als volle Personen gelten.

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