Zu Beginn nicht versuchen, grosse Berge zu „verschieben“. Fangen Sie mit leichteren Routen an – Sie werden sehen, die Beweglichkeit am Fels wird von Mal zu Mal besser.
Kraft einteilen: Langsam starten anstatt voll Dampf hoch. Denken Sie daran, dass es immer noch einen Rückweg gibt und unvorhersehbare Situationen eintreffen können, die Kraft erfordern.
Sicherheit ist das A und O. Sollten Sie Personen sehen, die nur einen Klettersteigstrang (ein Karabiner) am Drahtseil eingehängt haben, nie nachmachen! Bei einem Sturz kann dabei das Klettersteigsystem reißen. Deshalb immer und zu jeder Zeit mit zwei Karabinern gesichert sein.
Das Bremsseil darf niemals um den Körper gewickelt oder gar mit einem Knoten verkürzt werden. Diese Maßnahmen verhindern bei einem Sturz das dynamische Abfangen des Stürzenden und behindern somit die Funktionsweise des Klettersteigsets. Im schlimmsten Fall kann dabei das Klettersteigset reissen.
Sicherheit zum Dritten. Die Karabiner sollten unbedingt immer einzeln an den Zwischensicherungen umgehängt werden, niemals gleichzeitig.
In Steilpassagen ist es vorteilhaft, wenn man die beiden Karabiner mit einer Hand am Drahtseil mitschiebt. So hat man die Karabiner beim Umhängen gleich in Griffweite.
Beim Begehen von Dreiseilbrücken setzen Sie die Füsse schräg zur Seilrichtung auf, damit Sie sicherer stehen. Idealerweise sollte sich immer nur ein Kletterer in einer Brücke aufhalten.
Am Klettersteig möglichst klettern, das Drahtseil dient in erster Linie der Sicherung und ist nicht als Kletterroute gedacht. Wo dies nicht möglich ist, achten Sie darauf, dass nur ein Bergsteiger pro Seilabschnitt ist. Ansonsten ist es möglich, dass Ihnen der Vorgänger unsanft auf den Kopf fällt.
Vermeiden Sie Steinschlag – und fühlen Sie die Dankbarkeit der Kletterer unter Ihnen.
Holen Sie seriöse Wetterinformationen ein, bei Gewitterneigung rechtzeitig starten (mit ausreichend Reservepuffer für Unvorhergesehenes) oder ganz auf eine Klettertour verzichten.
Kinder: 2 - 12 Jahre
Babys: unter 2 Jahre
Bitte beachten Sie bei der Auswahl der Personenzahl, dass auch Kinder und Jugendliche als volle Personen gelten.