Stiegen zum Himmel

«Stiegen zum Himmel» verbindet mittelalterliche Sehenswürdigkeiten zwischen Trentino, Südtirol und Graubünden. Das Kulturschaffen in Graubünden und im Südtirol wurzelt in einem gemeinsamen Ursprung, der bis zu den Rätiern zurückreicht. Diese werden unter dem gemeinsamen Dach von «Stiegen zum Himmel – Alpine Strasse der Romanik» zusammengefasst. «Stiegen zum Himmel» schlägt Brücken zwischen mittelalterlichen Burganlagen und romanischen Kirchen und Kapellen beidseits des Alpenkamms.
Das Herzstück bildet das UNESCO-Welterbe Kloster St. Johann in Müstair, das von einer Route aus Norden und einer aus Süden erreicht wird. Die nördliche Route durch Graubünden beginnt in Chur mit ihrer Altstadt und dem Dom und führt – mit kleinen Abstechern z.B. nach Zillis im Schams oder zur Burg Riom im Surses – über das Domleschg und den Albulapass ins Engadin und weiter entweder über das Unterengadin und den Reschenpass oder direkt über den Ofenpass nach Müstair. Die südliche Route führt von Meran und Bozen durch das Vinschgau ins Münstertal. Die Verknüpfung der einzelnen Kunstdenkmäler verbunden mit der alpinen Kulturlandschaft und den historischen Ortsbildern ermöglicht eine Erlebnisdichte, welche die Kulturtourist/innen die Zeit des Mittelalters als einen Zusammenhang erleben lässt.
Museum Ilanz: 'Tiba Töne – Tuns da tibas'.
Neben der permanenten Ausstellung zum Alltag in der Surselva in früheren Zeiten, erwartet Sie im Museum regiunal in Ilanz bis Ende März 2011 die Sonderausstellung 'Tiba Töne – Tuns da tibas'.
Bis Mitte des 20. Jh. war die Tiba auf den Maiensässen und Alpen der Surselva verbreitet als Signalinstrument und als Zeitvertreib der Hirtenjungen.
Die Ausstellung 'Tiba Töne – Tuns da tibas' zeigt hölzerne und blecherne Tibas. Bilder, Texte und Tonstationen zum Reinhören führen Sie in die Welt der Tiba-Naturtöne. Lassen Sie sich in den Bildern von Peter Diem auf Maiensäss- und Alpwiesen versetzen und versuchen Sie, die Museums-Tiba zum Tönen zu bringen!




