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Nordic Walking: Technik

Bei richtig angewandter Technik ist Nordic Walking ein Ganzkörpertraining, das die Funktionsfähigkeit des gesamten Organismus verbessert. Dabei ist es auch gelenkschonender und sorgt durch die hohe Muskelbeteiligung (90 Prozent, also etwa 600 Muskeln) für einen höheren Energieverbrauch als das normale Laufen. Das regelmässige Betreiben der finnischen Sportart hat positive Auswirkungen auf den ganzen Körper.

Das Video zur Nordic Walking Technik

Die Merkmale

Die Nordic Walking Technik kurz vorgestellt

  • Schritt und Stockeinsatz laufen diagonal in der sogenannten Kreuztechnik (rechtes Bein vorn = linker Stock vorn!).
  • Die Schultern sollten entspannt und nicht verkrampft sein.
  • Oberkörper und Hüfte schwingen im Rhytmus und werden nicht starr.
  • Der Oberkörper ist leicht nach vorn geneigt, je steiler das Gelände, desto mehr wird er nach vorn gebeugt.
  • Der Stock "sticht ein", wenn der gegenüberliegende Fuß mit der Ferse aufsetzt.
  • Am Stock darf sich nicht festgeklammert werden - die Hände sollten beim nach vorn schwingen leicht geöffnet sein (dazu auch die speziellen Schlaufensysteme der Nordic Walking Stöcke). Es sollte sich ein stetiges Öffnen und Schließen der Hand abwechseln.
  • Die Stöcke werden nah am Körper und parallel zur Körperachse nach vorn geführt (nicht mit den Stöcken in der Gegend "herumfuchteln", immer aktiv in Laufrichtung schwingen).
  • Die Schrittlänge ist etwas größer als beim normalen Gehen.
  • Der Fuß setzt mit der Ferse auf und rollt ab, bis man sich mit den Zehen nach vorn abdrückt.
  • Die Blickrichtung sollte nach vorn und nicht nach unten zeigen, da sonst die Schulterpartie verkrampft.
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