Nicht nur die richtige Ausrüstung und Trittsicherheit gehören zum Wandern und Bergsteigen, sondern vor allem auch eine gute Fitness und die passende Ernährung.
Energiezufuhr ist das A und O
Je höher die Belastung, desto wichtiger ist die Energielieferung. Wie führt man diese aber zu?
Bloß kein Völlegfühl
Beim Frühstück sollte man darauf achten, dass man kein Völlegefühl bekommt – denn im satten Zustand ist man nicht besonders leistungsfähig. Man sollte morgens reichlich, aber eher leicht frühstücken. Aber Vorsicht, der komplette Verzicht auf das Frühstück kann Sie teuer zu stehen kommen. Denn wenn der Körper einmal auf Tour ist, braucht er die Energie der Kohlenhydrate und Fette. Auf dem Weg empfiehlt es sich, verschiedene kleine Snacks mitzunehmen. Um aber Magen-Darm-Probleme zu vermeiden, sollte man vorher wissen, ob man beispielsweise Kohlenhydrat-Gels verträgt. In der Höhe greift man oft auf diese zurück, weil es hier schwer ist, Nahrungsmittel zu transportieren und mit einem kleinen Gel sehr viel Energie zugeführt werden kann. Die Top Ten der Wandersnacks sind:
Platz 1: Bananen
Platz 2: Nuss-Müsliriegel
Platz 3: Weizenbrot mit Honig
Platz 4: Studentenfutter
Platz 5: Weintrauben
Platz 6: Apfelkuchen
Platz 7: Orangen
Platz 8: Karotten/Rüebli
Platz 9: Birnen
Platz 10: Käsebrötli
(Anmerkung: ist man in Graubünden unterwegs, nimmt man auch Bündnerfleisch und Birnbrot (Bild) mit...)
Energiespeicher nach der Ankunft sofort aufladen
Mittags auf einer Wander- oder Trekkingtour empfiehlt es sich, ein leichtes Mahl einzunehmen. Wichtig ist vor allem, dass man direkt nach der Belastung, also bei der Ankunft auf der Hütte oder im Zeltlager Kohlenhydrate und Eiweiß zu sich nimmt, zum Beispiel in Form von Riegeln, Eiern oder Joghurt. So wird der Stoffwechsel schnell umgestellt: von Energieabbau auf Energieaufbau! Abends erfolgt dann eine Hauptmahlzeit, bei der man essen sollte, worauf man Lust hat. Die Hauptsache ist, dass man sich nach dem Essen wohl fühlt!
Und: Trinken, trinken, trinken
Wichtig ist auf jeder Tour, dass man ausreichend trinkt.
Quelle: bergleben.de