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Wanderungen

Wanderung Samedan (Rundwanderung)

Leichte Wanderung durch die Lärchenhaine am Sonnenhang zwischen Samedan und Celerina
Höhenmeter Unterschied 200 m
Höchster Punkt 0 m ü.M.
Dauer 2
Jahreszeit Diese Wanderung kann das ganze Jahr durchgeführt werden.
Strecke
Samedan-Cristolais-Celerina-Samedan
Bewertung
Schwierigkeit
Kondition
Karte & Profil

Details

Aus der Dorfmitte steigen wir zur Katholischen Kirche empor. Von hier aus folgen wir dem Wegweiser Cristolais -Alp Saluver. Eine kurze Strecke lang ist der Weg asphaltiert. Zuerst durch Wiesen und dann durch wunderschöne Lärchenhaine wandern wir hinauf nach Cristolais. Hier steht ein Naturfreundehaus. Wir geniessen eine herrliche Aussicht engadinabwärts und -aufwärts und nach Südosten hinüber gegen Pontresina und ins Berninagebiet. Besonders schön ist unsere Wanderung im Oktober. Jetzt sind wir eingetaucht in Lärchengold. Es findet sich in unserer nächsten Umgebung und setzt sich fort im Talgrund und an allen Bergflanken, so weit das Auge reicht. Wohltuend wirken die Lärchen auch im Mai und Juni, wenn sie in frischem Grün erscheinen.

Oberhalb des Naturfreundehauses - wir folgen immer noch dem Wegweiser nach der Alp Saluver - führt der Weg ein kurzes Stück durch den Wald. Wenig später zweigt linkerhand ein bequemer Weg ab und führt uns in weit ausholenden Schlaufen nach Celerina hinunter. Kurz oberhalb der Bahnlinie wenden wir uns zurück nach Samedan und folgen zuerst den Gleisen der Rhätischen Bahn, überqueren dann Bahn und Strasse und gelangen ans Ufer des Inn. In wohltuender Weise wandern wir dem Wasser entlang hinein ins Dorf Samedan oder direkt zum Bahnhof.

An-/Abreise mit dem öffentlichen Verkehr

Mit der Bahn nach Samedan

Die Lärche

Die Lärche ist der einzige einheimische Nadelbaum, der im Herbst die Nadeln verliert. Die Lärche ist ein Gebirgsbaum. 75 % aller Lärchen wachsen auf einer Höhe von über 1400 Metern. Im Wallis und im Oberengadin klettern sie bis auf eine Höhe von 2400 Metern hinauf. Der Baum wird 35 bis 45 Meter hoch. Besonders im Wallis gibt es uralte Lärchen. Sie sind 500 bis 800 Jahre alt. Fast alle Lärchen der Schweiz stehen in den Kantonen Wallis, Gaubünden und Tessin. Im Mittelland gibt es nur kleine Bestände, die immer angepflanzt sind.

In den Mischwäldern erkennen wir, dass Lärchen lichthungrige Bäume sind, die sich mit ihren schlanken Wipfeln über die andern Bäume hinauskämpfen. Besonders junge Lärchen sind sehr biegsam. Das erklärt, dass wir sie sehr häufig in Lawinenzügen antreffen, wo keine anderen Bäume sich halten können.

Wir treffen Lärchen an als eindrückliche, urwüchsige Einzelbäume, vor allem in den Kampfzonen an der Waldgrenze. Und wir finden Lärchen in hellen, aber doch ziemlich dicht verwachsenen Wäldern. Am wohltuendsten für den Menschen sind wohl die Lärchenhaine, die mit ihrem losen Baumbestand und ihren freundlichen Lichtungen den Charakter der Einzelbäume und des Waldes vereinen. Es wird still in uns, wenn wir einen Lärchenhain betreten. Eine Art Andacht ergreift uns, Frieden auch. Im Frühling meinen wir die Lebensfreude zu spüren, die das junge Lärchengrün verkörpert, im Herbst meinen wir, die kupferfarbenen Nadeln auf den samtigen Boden fallen zu hören. Und wenn wir lange wandern zwischen den alten und jungen Stämmen, fühlen wir, dass uns die Lärchen Geschwister sind.

Variationen

Von Cristolais direkter Abstieg südwärts in die Talsohle und zurück nach Samedan.

Ihre Auswahl

  • Alle Typen
  • 20
    Gemütliche Wanderungen
  • Alle Regionen
  • 4
    Andeer, Splügen, Thusis (Viamala/Domleschg)
  • 5
    Arosa, Lenzerheide (Mittelbünden)
  • 2
    Chur, Bündner Herrschaft
  • 4
    Davos Klosters, Prättigau
  • 10
    Engadin Scuol, Samnaun, Val Müstair
  • 7
    Engadin St. Moritz
  • 8
    Flims, Laax, Surselva
  • 3
    Italienischbünden
  • 2
    Savognin, Bivio, Bergün, Mittelbünden
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