Für kleine und grosse Entdecker.

Museum für Kinder: Tipps

Naturmuseum Chur
In einem Museum für Kinder darf eines keinen Platz haben: Langeweile. Darum kann bei uns nach Herzenslust geforscht und probiert werden. Die Natur oder die Geschichte stehen im Mittelpunkt. Auch Heidi darf natürlich nicht fehlen.

1. Bahnmuseum Albula, Bergün

Seit über 100 Jahren begeistert die Rhätische Bahn mit ihren Fahrten durch die ursprüngliche Berglandschaft von Graubünden. Im Museum wird mit Multimedia und originalen Exponaten die Geschichte der Bahn und ihrer spektakulären Bauwerke erzählt.

  • Kosten: CHF 11.– für Kinder von 6 bis 16 Jahren
  • Kindertipp: Fahrsimulator in der Krokodil-Lokomotive
  • Kombination: Schlittelbahn Preda–Bergün im Winter, Bahnerlebnisweg Albula im Sommer

Zum Bahnmuseum Albula

Bahnmuseum Albula

2. Bündner Naturmuseum, Chur

Die Tier- und Pflanzenwelt von Graubünden lässt sich im Naturmuseum auf abwechslungsreiche Weise entdecken. Was verbirgt sich in den Gewässern? Was ist ein Goldschakal? Alle Fragen kleiner Forscher werden spielerisch beantwortet.

  • Kosten: Gratis für Kinder unter 16 Jahren
  • Kindertipp: NaturSpur – naturkundliche Vorträge für Menschen ab 9 Jahren
  • Kombination: Kinderstadtplan Chur

Zum Bündner Naturmuseum

Kinder im Bündner Naturmuseum in Chur

3. Rätisches Museum, Chur

Graubünden von der Urzeit bis in die Gegenwart: Das Rätische Museum lädt ein zum Staunen, Lernen und Entdecken. Hinter Ausstellungsbereichen wie «Funde und Befunde» oder «Arbeit und Brot» verbergen sich archäologische Funde und spannende Einblicke.

  • Kosten: Gratis für Kinder unter 16 Jahren
  • Kindertipp: Museumsschlüssel für Kinder
  • Kombination: Kinderstadtplan Chur

Zum Rätischen Museum

Rätisches Museum in Chur

4. Nationalparkzentrum, Zernez

Die vier Räume des Zentrums erschliessen dem Besucher die ganze Welt des Nationalparks, vom Steinbock bis zur Alpenrose, von den ökologischen Zusammenhängen bis zur Geologie. Wer findet die verborgenen Schätze in der Ausstellung?

  • Kosten: CHF 3.– für Kinder von 6 bis 16 Jahren
  • Kindertipp: Entdeckerpfad durchs Nationalparkzentrum für Kinder
  • Kombination: Familienbad Zernez gleich nebenan

Zum Nationalparkzentrum

Nationalparkzentrum Zernez (Foto: Netzwerk Schweizer Pärke)

5. Museum Regiunal Surselva, Ilanz

Einen Rechenzahn schlagen, in die Kutsche steigen, die Viehglocken läuten: Auf der Kindertour durchs Museum gibt es viele Gegenstände, die angefasst oder bedient werden dürfen. So wird der Blick auf die Regionalgeschichte zum vergnüglichen Abenteuer.

  • Kosten: CHF 4.– für Kinder
  • Kindertipp: Kindertour
  • Kombination: Erlebniszug Rheinschlucht

Zum Museum Regiunal Surselva

Kinder im Museum Regiunal in Ilanz

6. Schellen-Ursli-Museum, Guarda

Liebevoll zum Leben erweckt wird in diesem Museum die Kindergeschichte vom Schellen-Ursli und dem Brauch des Chalandamarz, bei dem der Winter ausgetrieben wird. Der Tag in Guarda lässt sich ergänzen mit der Wanderung auf dem passenden Themenweg.

  • Kosten: Gratis
  • Kindertipp: Die hausgemachte Nusstorte im Museumskaffee
  • Kombination: Schellen-Ursli-Weg

Zum Schellen-Ursli-Museum

Ferien beim Schellen Ursli (@Dominik Täuber)

7. Heididorf, Maienfeld

Jeder kennt Heidi, das Mädchen aus den Bündner Bergen. Doch wie hat sie gelebt? Im Heidihaus und der Alphütte können Kinder sägen und melken, viel ausprobieren und zum Schluss im Heubett ausruhen. Dazu gibt es Vorführungen alter Handwerkskunst.

  • Kosten: CHF 3.90 für Kinder
  • Kindertipp: Handwerkern über die Schultern schauen
  • Kombination: Heidi-Erlebnisweg

Zum Heididorf

Original Heididorf

8. Museum Nutli Hüschi, Klosters

Ein Sommertag in Graubünden vor über 300 Jahren: Das «Nutli Hüschi», untergebracht in einem Haus von 1565, gibt lebendige Einblicke in den Alltag der Walser. Dazu lohnt sich ein Abstecher in die alte Rohrmühle, die heute wieder in Betrieb ist.

  • Kosten: CHF 2.– für Kinder
  • Kindertipp: Führungen für Schulklassen
  • Kombination: Madrisa-Land und -Park

Zum Museum Nutli Hüschi

Museum Nutli Hüschi, Klosters (Foto: © Domenica Flütsch)