Val Bregaglia.

Wo Künstler gross wurden

Val Bregaglia in Graubünden
Aus dem malerischen Val Bregaglia haben es Viele weit gebracht. Im Tal verbrachten die Giacomettis ihre Kindheit und es zog andere Künstler wie Giovanni Segantini oder Varlin an und wurde zu ihrer Wahlheimat. Das besondere Licht dieses Bündner Südtals faszinierte immer wieder aufs Neue. Aber auch Bildhauer, Handwerker und Schriftsteller – unter ihnen Rainer Maria Rilke – waren vom Charme dieser Gegend verzaubert.
Das Werk "Fioritura" von Giovanni Giacometti

Giovanni Giacometti (1868 – 1933) hat seinen Geburtsort Stampa und dessen Bewohner in vielen Bildern festgehalten. Der Maler hat nach seiner Ausbildung eine weltweit beachtete Künstlerkarriere durchlaufen. An der Durchgangstrasse von Stampa steht heute noch das Haus, in dem sich einst sein Atelier befand. Unweit davon, im Talmuseum «Ciäsa Granda» können Sie Werke von Giovanni, Alberto (Sohn) und Augusto Giacometti (Vetter) bestaunen. Begnügen Sie sich nicht mit diesem Bild «Fioritura» (Blust) von Giovanni Giacometti, sondern gönnen Sie sich den Blick auf die Originale.

 

Palazzo Castelmur in Stampa

Wie ein Märchenschloss in verwaschenem Rot steht der Palazzo Castelmur in Coltura, im Val Bregaglia. Das Schloss ist ein Zeugnis von vortrefflichem, mailändischem Kunsthandwerk. Im 19. Jahrhundert liess  Augusto Castelmur das Patrizierhaus baulich adeln. Während der Sommermonate können auch Sie bewundern, was die Künstler hinter gotischen Fenstern geschaffen haben.

 

Palazzo Castelmur in Stampa

Tea Time! Man erwartet einen Diener mit Perücke und Livree. Das Innere des Palazzo Castelmur präsentiert sich noch viel prunkvoller als das burgähnliche Gebäude von aussen ahnen lässt. So liess es sich gut leben in diesem Traumhaus – in einer Traumlandschaft!

 

Wer hat sie erbaut, die Villa Garbald in Castasegna? Kein Geringerer als der berühmte deutsche Architekt Gottfried Semper. Es ist sein einziger Bau südlich der Alpen; ein Werk von internationaler Bedeutung, ergänzt durch einen Erweiterungsbau im Jahr 2004. Wo einst die kulturbeflissene Familie Garbald wohnte, finden heute Workshops zu Themen wie Wissenschaft, Bildung, Kultur, Wirtschaft sowie kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen statt. An diesem Ort mit einem ganz speziellen «Spirito» (Geist).