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Station 8

Station 8
Station 8

Beschreibung

Zur Bergwelt am Pizol gehören auch die Sagen, speziell auch solche, welche sich um Gesteine drehen. Vor allem über die Venediger, Forschungsreisende aus der Lagunenstadt Venedig, erzählten die Einheimischen. Auf ihrer Suche nach Gold und Silber erwanderten sie im Sarganserland vor allem die Seitentäler und das Gebiet der Grauen Hörner. Sie wussten genau, in welche Felswände, Höhlen und Schluchten sie ihr Krüglein hinzustellen hatten, um es anderntags bis an den Rand gefüllt mit Gold, wieder abzuholen. Ihre Fertigkeit Gold und Silber zu orten, wurde durch einen «Bergspiegel», ähnlich einem Feldstecher, unterstützt. Mit diesem waren sie in der Lage, einige Meter tief in den Berg hineinzuschauen. Die Einheimischen, insbesondere die Alphirten, die sie beherbergten, begegneten den Venedigern oft skeptisch. Die Herbergsleute entschädigten ihre Gastgeber mit Buchenlaub, das diese in der Regel zu früh wegwarfen. Jenen aber, welche die nötige Geduld aufbrachten, verwandelte sich das Laub in Gold. Weitere Sagen aus dem Sarganserland finden Sie in den Werken des Sagensammlers Alois Senti.

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