Graubünden Ferien Schweiz

Mit der Bahn durch die spektakuläre Naturkulisse der Schweiz

Auf Schienen zum Gletscher

Mit dem Zug durch die Schweiz zu reisen ist komfortabel, erholsam, umweltschonend und ein Erlebnis für sich. Zu den landschaftlich schönsten Bahnfahrten gehört die Albula/Bernina-Strecke in Graubünden. Sie bietet Naturkino vom Feinsten – Gletscherblick inklusive!

Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina

Die Bahnstrecke durchs Albulatal und über den Berninapass in Graubünden gilt als eine der schönsten und spektakulärsten der Welt. Sie ist eine Meisterleistung der Ingenieurskunst und zählt seit 2008 zum UNESCO-Welterbe.

Weitere Informationen

Entspannt in den Schweiz-Urlaub

Mit dem Zug mitten ins Alpenland

Mehr als 80 tägliche Bahnverbindungen ermöglichen Gästen eine direkte Anreise aus den Nachbarländern in die Schweiz. Innerhalb des kleinen Alpenlands gibts kaum einen Ort oder ein Tal, das nicht per Bahn, Bus, Schiff oder Gondelbahn erreichbar ist. Klein aber oho: Die Schweiz hat eines der dichtesten Schienennetze in ganz Europa und den wohl zuverlässigsten öffentlichen Verkehr. 

railjet (Foto: © Schweiz Tourismus / Andre Meier)

Erholung pur – für Reisende und Natur

Urlaub soll erholsam sein. Dazu gehört auch die Reise selbst. Wer entspannt ankommt und schon auf der Reise auftankt, hat mehr von seiner Urlaubszeit. Mit dem Zug durch die Schweiz zu reisen bedeutet, sich zurückzulehnen, abzuschalten und zu staunen. Man hat Zeit, in die sich ständig ändernde Naturkulisse einzutauchen. Und schont dabei erst noch, was man geniesst.

«Mit dem Zug in und durch die Schweiz: einfach, komfortabel, zuverlässig – und umweltfreundlich.»

Reisende aus Österreich auf der Albula/Bernina-Linie

Mitten durch das UNESCO-Welterbe

Bahntechnisches Meisterwerk in wilder Natur

Von Chur durch das Albulatal ins Engadin

Chur, die älteste Stadt der Schweiz, liegt bereits hinter uns. Ebenso das Domleschg, eine der burgenreichsten Talschaften der Schweiz. In Thusis beginnt die eindrucksvolle Strecke durch das Albulatal und über den Berninapass. Über 100 Jahre alt gilt sie noch heute als Meisterleistung bezüglich Bahntechnik und Linienführung. 

Landwasserviadukt Bernina Express (Foto: © Schweiz Tourismus / Andre Meier)

«Ein Highlight für Fotofans: Das Fotoabteil der Rhätischen Bahn mit grossen öffenbaren Fenstern.»

Reisende aus Österreich auf der Albula/Bernina-Linie

Enge Radien, kühne Viadukte und verwirrende Kehrtunnels machen die Fahrt zu einem wahren Erlebnis. Eisenbahn, malerische Dörfer und wilde Natur verschmelzen harmonisch. Die «Kleine Rote», wie die Rhätische Bahn auch genannt wird, klettert ohne Zahnrad 1000 Höhenmeter hoch. Mal schlängelt sie sich hoch oben über der steil abfallenden Schinschlucht den Felsen entlang, dann taucht sie wieder ein in dichten Tannenwald.

Auf der anderen Seite des Albulatunnels empfangen uns die goldigen Lärchen im autofreien Engadiner Tal Val Bever. In Samedan wechseln wir den Zug; drei Minuten nach Ankunft gehts bereits weiter Richtung Pontresina. Der Schweizer ÖV ist perfekt aufeinander abgestimmt.

Vom Bahnhof direkt zum Gletscher

Morteratsch – Gletscher, Bahnhof und Hotel

Wir erreichen Morteratsch. So heissen der naheliegende Gletscher, der kleine Bahnhof und ein charmantes Hotel. Mehr gibts hier auch nicht – nur überwältigende Natur. Und in diese wollen wir nun zu Fuss eintauchen. Die schneebedeckten Gipfel der Berninagruppe sind bereits vom Bahnhof sichtbar. Welch ein Ausblick!

Morteratschgletscher (Foto: © Schweiz Tourismus / Andre Meier)

Schon nach rund 20 Minuten haben wir den imposanten Eisstrom im Blick. Die gewaltigen Moränen lassen erahnen, wie mächtig er einst war. Faszinierend und erschreckend zugleich. Je weiter man wandert, desto mehr öffnet sich das eindrückliche Amphitheater aus Fels und Eis, welches vom König der Bündner Berge, dem Piz Bernina dominiert wird.

Morteratschgletscher (Foto: © Schweiz Tourismus / Andre Meier)

«Durch umweltschonendes Reisen bewahren wir unsere wunderbaren Naturschätze.»

Reisende aus Österreich auf der Albula/Bernina-Linie

Die Berninalinie führt von den Gletschern im Engadin über den Berninapass zu den Palmen im Veltlin

Über die höchste Alpentransversale

Bahngenuss der Superlative

Die Bahnfahrt nach der Station Morteratsch geht spektakulär weiter. In der berühmten und tausendfach fotografierten Montebello-Kurve ist der Name Programm: Die «Kleine Rote» vor grandioser Berg- und Gletscherkulisse. Am offenem Zugfenster riechts nach Schnee, Eis, Stein, Wasser und reinster Bergluft. Elegant schlängelt sich die Rhätische Bahn auf der höchsten Bahnlinie der Alpen durch die karge hochalpine Landschaft. Den Bergseen Lej Nair und Lago Bianco entlang gehts hoch auf den Berninapass (2253 m ü. M.). Eine Panoramastrecke sondergleichen!

Lago Bianco (Foto: © Schweiz Tourismus / Andre Meier)

Noch mehr Schweizer Natur durchs Panoramafenster

Übrigens: Wer diese spektakuläre Strecke von Chur bis Tirano am Stück im Panoramawagen erleben möchte, bucht den Bernina Express

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