Graubünden Ferien Schweiz

Zwei Generationen, eine Leidenschaft

Caroline und Eugenio – zwei Golfverrückte, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Caroline Rominger, die 35-jährige «Amazone» der Schweizer Golfszene und Eugenio Rüegger, der 80-jährige Golf-Pionier und Familienfreund Romingers. Nebst der Liebe zum kleinen, weissen Ball verbindet die beiden eine unbändige Sehnsucht nach Graubünden.

Voll im Saft mit 80

Lehrreiche Jahre

Heutzutage finden sich Caddies ausschliesslich im professionellen Golfsport der Männer. Doch in den 50er Jahren waren die flinken Knaben und Mädchen auch im Breitensport allgegenwärtig. So verdiente sich auch Klein-Eugenio während den Sommerferien 1948–1954 auf dem Golfplatz Samedan sein Taschengeld.

 Eugenio Rüegger, ehemaliger Caddy

Eugenio stand in den Diensten von Persönlichkeiten wie dem Hotelier Andrea Badrutt oder dem Schriftsteller John Knittel. Wobei ersterer beim Trinkgeld knausrig, aber beim Abschiedsgeschenk (5 Golfschläger!) grosszügig und letzterer als Spucker berüchtigt war. Als Caddie und später als Spieler lernte er die diversen Golfplätze Graubündens kennen und lieben.

«Meine Zeit als Caddy war mir eine Schule fürs Leben.»

Eugenio Rüegger

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

Selbst ist die Frau

Obwohl Caroline die beste Schweizer Golfspielerin ist, steht ihr kein professioneller Caddy zur Seite: «Dank der Unterstützung meiner Sponsoren und den bescheidenen Preisgeldern der Tour komme ich gerade so über die Runden.». Von Glanz und Glamour nicht die Rede – die Schere zwischen Frauen- und Männergolf könnte grösser nicht sein.

Caroline Rominger, Golfprofi

Heimkehren und auftanken

Ab und an kommt es vor, dass Carolines Mutter die Rolle des Caddies übernimmt und ihr so den Rücken stärkt. Die Familie und ihre Heimat geben Caroline grossen Rückhalt. In Pontresina aufgewachsen, verspürt Caroline eine grosse Verbundenheit mit dem Engadin und Graubünden. «Hier lade ich meine Akkus auf, tanke Energie für meinen Alltag.» So fühlt auch Eugenio. Hat er seinen Lebensmittelpunkt doch seit Jahren in Engelberg ist das Engadin immer sein «daheim» geblieben. Und dem Lockruf seiner Heimat kann er nur schwer widerstehen.

Naturerlebnis par excellence

Wo sich Reh und Fuchs «Guten morgen» sagen

Treffen die beiden Heimkehrer zufällig in Samedan aufeinander gibt es viel zu erzählen – sei es im gemütlichen Clubhaus oder während einer lockeren Partie auf dem ältesten Golfplatz der Schweiz. Hier ist nicht nur das Panorama eindrücklich, sondern auch die Flugweite der Bälle. Dank der dünneren Luft fliegen diese hier ca. 20% weiter als im Unterland. Wer früh aus den Federn kommt, hat die Chance, Rehe und Füchse auf dem Platz anzutreffen. Einer von vielen Gründen, in den Bergen Golf zu spielen.

  • 13: Anzahl der Golfplätze in Graubünden – Golfregion Nr. 1 der Schweiz.
  • 1893: Baujahr vom ältesten Golfplatz der Schweiz: Samedan.
  • 1900 m ü. M.: Das Loch 5 vom Golfplatz Arosa winkt mit dem höchsten Tee im Alpenraum.

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