Graubünden Ferien Schweiz

Rezepte: Bündner Weihnachtsguetzli

In der Adventszeit heisst es wieder ran an die Guetzliförmchen und ab auf die Backofenbleche. Wir haben für Sie drei typische Bündner Weihnachtsguetzli-Rezepte, die für herrlich-süssen Duft in Ihrer Küche sorgen.

Grassins

Mailänderli, Spitzbuben und Zimtsterne kennt jeder. Nicht ganz so bekannt, aber nicht minder schmackhaft sind Grassins, die Bündner Weihnachtsguatzli aus Mürbeteig.

Zutaten für ca. 80 Stück

  • 200 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 275 g Mehl

Zubereitung

  1. Butter rühren, bis sich Spitzchen bilden.
  2. Vanillezucker beigeben und mischen.
  3. Eigelb beigeben und rühren.
  4. Mehl beigeben und zu einem Teig kneten.
  5. Teig zu einem Ziegel formen und in Folie packen.
  6. 30 min kühl stellen.
  7. Teig portionieren und auf 4 mm auswallen.
  8. 15 min kühl stellen.
  9. Rondellen von 4 cm Durchmesser ausstechen.
  10. Rondellen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  11. Bei 170 °C im vorgeheizten Backofen 12 bis 13 min backen.

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Bündner Zimtpittli

Das Zimtpittli gehört zu den Geheimtipps unter den Bündner Guetzli-Rezepten und bringt mit seiner Trapezform optische Abwechslung aufs Backofenblech. Der würzig süsse Duft des Zimtpittli lässt sofort Advents- und Weihnachtsstimmung aufkommen.

Das nachfolgende Rezept stammt von Betty Bossi.

Bündner Zimtpittli (Foto: © Betty Bossi)

Zutaten

  • 150 g Butter 
  • 170 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 140 g Mehl
  • 170 g gemahlene Mandeln
  • 1 Esslöffel Zimt
  • 80 g Zucker
  • 80 g Mandelsplitter

Zubereitung

  1. Butter in einer Schüssel weich rühren, Zucker und Salz darunterrühren. Ein Ei nach dem anderen darunterrühren, mit denSchwingbesen des Handrührgerätes ca. 5 min weiterrühren, bis die Masse heller ist.
  2. Mehl, Mandeln und Zimt mischen, daruntermischen. Teig auf einem Backpapier ca. 30 x 38 cm ausstreichen, auf einen Blechrücken ziehen.
  3. Zucker und Mandeln mischen, darauf verteilen, leicht andrücken.

Backen: ca. 15 min in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, etwas abkühlen, in Rhomben von ca. 3 x 6cm schneiden.

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Totenbeinli

Hinter dem etwas makabren Namen steckt ein leckeres Nussgebäck aus Graubünden. Das Totenbeinli wird darum so genannt, weil es früher häufig beim Leichenschmaus zum Kaffee gereicht wurde. Heute wird das Trockengebäck gerade in der Weihnachtszeit gerne gebacken.

Das nachfolgende Rezept stammt vom Bündner Sternekoch Andreas Caminada.

Totenbeinli by Andreas Caminada (Foto: © SCHAUENSTEIN SCHLOSS RESTAURANT HOTEL)

Zutaten

  • 330 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 1 Zitrone, nur Zesten
  • 2 g Zimt
  • 2 g Salz
  • 1 g Nelkenpulver
  • 50 g Eigelb
  • 75 g Eiweiss
  • 130 g geriebene Haselnüsse
  • 200 g ganze Haselnüsse mit Schale
  • 330 g Mehl

Zubereitung

  1. Zucker, Butter, Zitronenzesten, Zimt, Salz und Nelkenpulver in einer Rührmaschine schaumig schlagen.
  2. Eigelb und Eiweiss in die Buttermasse einrühren.
  3. Die geriebenen Haselnüsse und das Mehl dazugeben und gut vermengen.
  4. Die ganzen Haselnüsse dazu geben und vorsichtig in den Teig einarbeiten so dass sie ganz bleiben.
  5. Den fertigen Teig nochmal vorsichtig von Hand kneten. Den Teig kühl stellen.
  6. Den Teig ca. 1,5–2 cm dick ausrollen. Den ganzen Teig mit einer Sahnemischung bestreichen.
  7. Den kühlen Teig in 12 cm lange und 1,5–2 cm breite Riegel schneiden
  8. Die Riegel für 18 min bei 180 °C Umluft backen.

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