Der neue Frühlingstrend.

Südflucht

Bregaglia (Foto: © Graubünden Ferien)
Der Winter ist zauberhaft. Doch spätestens dann, wenn der Schnee weggeschmolzen ist, kommt eine neue Sehnsucht auf. Das Fernweh nach dem Süden. Wir zeigen Ihnen fünf Tipps für eine genussreiche Südflucht in die Valposchiavo, das Bergell, das Calancatal und ins Misox.
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Agrotourismo Coltiviamo Sogni

Süsse Früchte im Süden

In Campascio werden allerlei süsse Früchte angebaut, deren Stauden und Sträucher im Mai in voller Blüte stehen. Das Agriturismo «Coltiviamo Sogni» bietet Beeren-Touren durch die Obstgärten an.

«Der Mai ist bei uns in Campascio der schönste Monat des Jahres», schwärmt Nicolò Paganini. Mit gutem Grund, denn Paganini baut hier allerlei süsse Früchte an, deren Stauden und Sträucher im Mai in voller Blüte stehen. Ein kleines Spektakel bei dem man mittendrin sein kann. Paganini bietet mit seinem Agriturismo «Coltiviamo Sogni» Beeren-Touren durch die Obstgärten an. Dabei degustiert man fleissig süsse Beeren, aber auch Säfte und Konfitüren.

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Bergdorf Soglio

Tanzende Schmetterlinge

Der Frühling ist ein bestens gewählter Zeitpunkt, um sich aufs Filetstück des Weitwanderwegs «Via Bregaglia» zu begeben. Auf den schmalen Pfaden begegnet man wohl mehr Schmetterlingen als Touristen.

Wenn am Tor zum Bergell, in Maloja, noch Eiszapfen an schattigen Orten dem Frühling trotzen, spürt man talabwärts die Aufbruchsstimmung der Natur. Ein bestens gewählter Zeitpunkt, um die Wandersaison auszurufen und sich aufs Filetstück des Weitwanderwegs «Via Bregaglia» zu begeben. Auf den schmalen Pfaden von Vicosoprano nach Soglio begegnet man wohl mehr Schmetterlingen, die den ersten Frühlingstanz aufführen, als Touristen. Und in Soglio wird man belohnt: mit einem der schönsten Dörfer der Schweiz und Spezialitäten wie einem Kastanienbier oder einer Kastanientorte aus dem Tal.

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Kapelle in Rossa (Foto: © Graubünden Ferien / Stefan Schlumpf)

Bunte Kirchen und Pariser Grandesse

Die Geschichte des Calancatals ist im wahrsten Sinne des Wortes steinig. Was hier erbaut wurde, besteht aus Stein. Und wo hart gearbeitet wird, bietet Schönes und Verspieltes einen Ausgleich.

Die Geschichte des Calancatals ist im wahrsten Sinne des Wortes steinig. Was hier erbaut wurde, besteht aus Stein – von den Trockensteinmauern und Brücken bis zu den Kirchen und Wohnhäusern. Den Rohstoff lieferten die steilen Felswände des Tales. Und wo hart gearbeitet wird, bietet Schönes und Verspieltes einen Ausgleich. So brachte der britisch-schweizerische Künstler David Tremlett Farbe ins Tal. In Rossa bemalte er drei Kapellen, die bestens per Fuss zu erkunden sind.

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San Romerio

Von Kräuterfeldern zur Alp hochfahren

Am Ufer des Lago di Poschiavo findet man die Felder der Famiglia Zanetti-Lazzarini. Wer fest im Sattel sitzt, sollte von hier aus mit dem Bike hoch zur Alpe San Romerio fahren.

Die Tees der Famiglia Zanetti-Lazzarini tragen wohlklingende Namen wie Capri oder Casablanca, die von Weltoffenheit zeugen. Den Hof und die Felder findet man in Canton am Ufer des Lago di Poschiavo. Mit viel Leidenschaft und Wissen widmet sich die Familie dem Anbau von Kräutern und bietet thematische Führungen an. Wer fest im Sattel sitzt, sollt von hier aus in die Pedale treten und mit dem Bike hoch zur Alpe San Romerio fahren. Hoch oben wartet nicht nur ein spektakuläres Fotomotiv, die Kirche San Romerio, sondern auch alpine Kost von Gino Bongulielmi.

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Grotti von Cama

Spaziergang durch die Grotti von Cama

In den Kastanienhängen von Cama im Misox stehen 46 Grotti aus Stein, deren Innenräume ganzjährig zwischen 3 bis 12 Grad betragen. Bis heute lagert man hier die lokalen Spezialitäten.

Kühlschrank auf, Käse rein – so einfach war das in früheren Zeiten nicht. Doch auch ohne elektrischen Strom wussten sich die Bewohner des Misox zu helfen. Mit dem was die Natur hergab, erbauten sie ihre Kühlschränke eben selbst. Besonders schön zu sehen ist dies in den Kastanienhängen von Cama im Misox. Hier stehen 46 Grotti aus Stein, deren Innenräume ganzjährig zwischen 3 bis 12 Grad betragen. Bis heute lagert man hier die lokalen Schätze: die Schinken, Würste oder den Käse. Entdecken kann man sie auf einem Spaziergang durch den schattigen Wald und entlang von Informationstafeln, steinerne Tische und Bänke laden unterweg zum Verweilen und zum Picknicken ein.

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Chur im Frühling (Foto: © Chur Tourismus / Yvonne Bollhalder)
Krokusse im Unterengadin
Paar wandert durch den Schweizerischen Nationalpark
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