Graubünden Ferien Schweiz

Von Bloggerinnen und Fotografen

Die schönsten Bilder
aus Graubünden

Vom kristallklaren Bergsee über die einsame Alp bis zum idyllischen Bergdorf – zehn Bloggerinnen und Fotografen teilen ihre Lieblingsbilder aus Graubünden und verraten die Geschichten und Erlebnisse, die hinter den Aufnahmen stecken.

Valeria Mella & Adi Rüedi von LittleCITY: Partnunsee

 

Unser Lieblingsplatz in Graubünden? Der Partnunsee im Prättigau. 2017 lebten, arbeiteten und hiessen Gäste während einem Monat in einem Berg-See-Bungalow willkommen. Eine Zeit, die wir nie vergessen werden. Auch nach Ende des Projektes, fuhren wir immer zu diesem idyllischen Platz zurück, wo sich die Natur von der besten Seite zeigt. Vor allem am Morgen ist es wunderschön. Bevor die Sonne über dem Rätikon aufgeht ist der See ist komplett flach und das Bergpanorama spiegelt sich im tief blauen See.

Dimitri und Mamiko Burkhard von Newly Swissed: Albulapass

 

Im flächenmässig grössten Kanton findet man neben grossartigen Ausflugsorten auch immer wieder die grosse Leere. Auf dieses Spannungsfeld zwischen touristischen Hotspots und einmaligen Naturschauplätzen freuen wir uns bei jeder Reise nach Graubünden. So blieben wir vor der Heimfahrt nach einem Wanderwochenende im Engadin bis zum letzten Sonnenstrahl am St. Moritzersee. Kurze Zeit später erreichten wir den Albulapass auf rund 2300 m ü. M.. Wir konnten nicht anders, als nochmals anzuhalten. «Ciao, Graubünden, bis zum nächsten Mal!»

Nicole Bittger von PASSENGER X: Survival Training im Parc Ela

 

Das Survival Training im Parc Ela war meine erste Mehrtageswanderung. Dabei haben wir gelernt, wie man Karten richtig liest und welche Tricks es gibt, um seinen Schlafsack warm zu bekommen, wenn es draussen nasskalt ist. Ich weiss nun auch, worauf es bei der Suche des idealen Schlafplatzes ankommt und dass es sehr schwierig ist, sich Murmeltieren anzunähern, ohne dass sie flüchten, Kühe einem dafür aber umso häufiger begegnen und manchmal auch zu stillen Beobachtern der eigenen Abenteuer werden.

Boris Baldinger, Fotograf: Lago Bianco

 

Es ist eiskalt. Unangenehmer Wind. Dramatischer Himmel. Schwarzes Eis. So sah der Lago Bianco in Pontresina während unserem Aufenthalt vor ein paar Jahren aus. Trotz den schwierigen Umständen, blieben wir für ein paar Stunden an diesem magischen Ort. Während wir dort waren, entdeckten wir ständig neue Perspektiven und lernten: Es gibt unendlich viele schöne Dinge zu sehen; selbst in den unangenehmsten Zeiten. Dafür muss man allerdings suchen und nicht locker lassen.

Carolin Steig & Martin Merten von We Travel the World: Terrihütte

 

Eigentlich hatten wir bei unserer Wanderung zur Greina-Ebene wunderbares Wetter. Bei unserer Ankunft in der Terrihütte regnete es allerdings in Strömen. Die Landschaft verschwamm im diffusen Grau und die Hütte war gegen die felsige Landschaft kaum auszumachen. Was waren wir froh, endlich in der Unterkunft anzukommen und unsere Sachen trocknen zu können. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend bei guter Hüttenkost und dem einen oder anderen Schnaps. Als wir am nächsten Morgen die Augen aufschlugen, war der Himmel strahlend blau und wir sprangen gleich aus den Federn. Wir wollten die Greina-Ebene noch einmal bei Sonnenschein erkunden, bevor wir uns an den Abstieg machten. Und so entstand dieses Bild von der malerisch gelegenen Terrihütte, die sich so perfekt in die Bergkulisse einfügt, dass man sie glatt übersehen könnte.

Katharina & Henryk Berlet von Out of Office: Earlybird skiing in der Lenzerheide

 

6.00 Uhr – es ist dunkel, alles schläft. Nur wir stehen an der Postbus-Haltestelle in voller Ski-Montur, um die ersten zu sein auf der Piste an diesem Morgen. Keine 30 Minuten später steigen wir aus dem Skilift, der frisch präparierte Schnee knirscht unter unseren Füssen. Und spätestens jetzt ist offensichtlich, warum sich das frühe Aufstehen gelohnt hat. Die Einsamkeit und Stille hier oben sind unbeschreiblich. So schön, so klar, so pur. Dieser Morgen beim Early-Bird-Skifahren in Arosa Lenzerheide war einfach etwas ganz Besonderes.

Frederik Schindler, Fotograf: Silsersee

 

Für mich bedeutet Graubünden landschaftlich vor allem eine fantastische Weite, besondere Berge und unglaublich schöne Seen. Bereits einige Male bin ich in die Gegend um St. Moritz gereist und immer habe ich mich mindestens einen Morgen, vor Sonnenaufgang, auf eine Wanderung entlang des Silsersee begeben. Der Wanderweg schlängelt sich durch den Wald, welcher immer wieder wunderschöne Blicke über den See frei gibt – eine einmalige Szenerie.

Ellen Gromann von Patotra: Obermutten

 

Ganz früh starteten wir in Obermutten unsere Wanderung auf dem Walserweg. Es war ein herrlicher Sommermorgen. Die Sonne tauchte das Walserdorf in ein warmes, heimeliges Licht. Wenn ich dieses Bild anschauen, spüre ich die warme Morgensonne auf meiner Haut, ich rieche den Duft des frischen Grases, auf dem die Tautropfen wie kleine Edelsteine funkeln und ich spüre die Ruhe und die Kraft, die dieser Ort, hoch oben in den Bergen, ausstrahlt.

Julia Lassner von Globusliebe: Alpe San Romerio

 

Dieses Foto erinnert mich an eine ganz besondere Zugreise durch Graubünden im Sommer 2017. Gemeinsam mit einer meiner besten Freundinnen fuhr ich im Bernina Express vom Bergdorf Bergün über die Alpen bis ins sonnenverwöhnte Tirano – vom ewigen Eis der Gletscher bis hin zu den Palmen Italiens. Zwischendurch legten wir mehrere Stopps ein. Mein Favorit war die kleine Alpe San Romerio, die auf 1793 m ü. M. über dem Lago di Poschiavo liegt. Wir übernachteten in einer einfachen Berghütte, die zum grössten Teil autark betrieben wird und genossen die Stille. Zum Sonnenaufgang erlebten wir ein magisches Naturschauspiel, an das ich sehr gerne zurückdenke.

Joni Hedinger, Fotograf: Jöriseen

 

Für dieses Bild sind meine Frau und ich Ende Oktober am frühen Morgen auf den Flüelapass gefahren und danach zu Fuss bis zu den Jöriseen gewandert. Bereits beim Hochfahren im Dunkeln sahen wir, dass sich mein Wunsch erfüllte, und auf dem Pass tatsächlich schon Schnee lag. Als wir aus dem Auto ausstiegen, zog ein kühler Wind an uns vorbei, und wir ahnten, dass es womöglich sogar mehr sein könnte als angenommen. Das bestätigte sich auf der Hälfte der Wanderung, was unseren Zeitplan durcheinanderbrachte. Denn bevor wir das Ziel, die Seen, erreichten, setzte die Dämmerung ein und die Bergspitzen wurden von den ersten Sonnenstrahlen angeleuchtet. Zum Glück hatte ich meine Drohne dabei und konnte so diese wunderschöne Szenerie einfangen. Nachdem der erste Akku leergeflogen war, legten wir den Rest des Wegs zurück. Bei den Seen angekommen, genossen wir, ganz allein, das Morgenlicht und eine der schönsten Aussichten Graubündens.

Fotograf Stefan Weiss
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