87 Via Engiadina Unterengadin

Schwer
100.3 km
30:00 h
4500 Hm
5000 Hm
Auf der Via Engiadina im Unterengadin.
Das Engadiner Dorf Tschlin.

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Wandern auf der Sonnenseite des Unterengadins.
Die Via Engiadina ist eine historische Wandertour und führt auf der gegenüberliegenden Talseite des Schweizerischen Nationalparks in sieben Etappen durch das Unterengadin.
Technik 3/6
Kondition 5/6
Höchster Punkt  2239 m
Tiefster Punkt  1088 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start Bahnhof Zernez mit PostAuto-Haltestelle
Ziel Bahnhof Scuol-Tarasp bzw. PostAuto-Haltestelle Vinadi
Koordinaten 46.697767, 10.090234

Beschreibung

Die Panoramawanderung «Via Engiadina» auf der Sonnenseite des Unterengadins führt durch typische Engadiner Dörfer wie Guarda, Ardez, Sent oder Tschlin bis nach Vinadi. Sie bietet sechs abwechslungsreiche Tageswanderungen, Rundblicke auf die Unterengadiner Dolomiten und dies nur mit einem Tagesrucksack ausgerüstet. Das Gepäck wird den Gästen auf Wunsch von einem Hotel zum nächsten transportiert. Verpflegungsmöglichkeiten sind in den Dörfern, auf den Alpen und in Bergrestaurants vorhanden.

Geheimtipp

  • Auch für Wanderer mit Hund geeignet.
  • Einkehr in den bewirtschafteten Alp-Häusern mit lokalen Spezialitäten
  • Wer mit den 6 Etappen des Unterengadins noch nicht genug hat, kann davor noch den Oberengadiner Abschnitt von Maloja – Zernez anhängen. 

Sicherheitshinweis

Diese Tour wurde bei günstigen Witterungsverhältnissen bewertet, die aktuellen Witterungsverhältnisse und Wettervorhersagen müssen vor dem Tourenstart zwingend beachtet werden.
Diese Wanderung erfordert eine elementare Alpine Erfahrung, Orientierungsvermögen, Bergschuhe sind empfohlen.

Notruf:
144   Notruf, Erste Hilfe   
1414 Bergrettung REGA
112   Internationaler Notruf

Wegbeschreibung

Etappe 6 Zernez – Susch – Lavin – (Aufstieg 209m, Abstieg 248m, Dauer 5 Std.).
Von Zernez führt die Via Engiadina auf der Talsohle dem Inn entlang. Unter den Felsen des Muottas da Clüs führt der Weg abwechslungsreich über Wiesen und durch kleine Waldstücke via Clüs hoch zu einer schönen Waldlichtung mit Aussicht auf Zernez und anschliessend durch den Wald runter bis «La Güstizia».  Oberhalb des Weges öffnet sich das Tal. Dort stehen die Säulen eines Galgens, der bis Mitte des 18. Jh. in Betrieb war. Der Weg führt weiter über die Ebene vor Susch bis zum Fuss der Fortezza Rohan (Festung). Der Weg führt weiter bis nach Lavin, wo es verschiedene Einkehrmöglichkeiten gibt. 

 

Etappe 7 Lavin – Val Lavinuoz – Guarda (Aufstieg 866m, Abstieg 641m, Dauer 5 Std.).
Ab dem Bahnhof Lavin geht man auf der Strasse in östlicher Richtung an der Kirche vorbei und beim Dorfausgang links unter der Eisenbahn und Kantonsstrasse hindurch auf die Forststrasse. Den Wegweisern der Via Engiadina folgt man duch den Wald zum Eingang ins Val Lavinouz. Über die Alp Dadoura und bis zur Alp d'Immez verläuft die Route entlang der Alpstrasse.  Der Weg führt anschliessend wieder Richtung Val Tuoi. Noch vor der Talsohle zweigt ein Weg rechts von der Via Engiadina ab in Richtung Guarda.

 

Etappe 8 Guarda – Alp Suot – Marangun – Alp Sura – Alp Murtera Dadoura – Ardez (Aufstieg 591m, Abstieg 779m, Dauer 4.50 Std.).
Am östlichen Dorfende von Guarda zweigt der Wanderweg nach links ins Val Tuoi ab und führt quer durch Wiesen hoch zum Taleingang. Das Val Tuoi ist bekannt für seine grosse Pflanzenvielfalt und Biodiversität. Über die naturbelassene Strasse erreicht man die Alp Suot, welche auch Schellen-Ursli nutzte, um seine «grosse Chalandamarz-Glocke» zu holen. Der Weg steigt von der Alp Suot fast 150 Höhenmeter bis zur Alp Sura an, von welcher ein einmaliger Ausblick auf das Tal wartet. Teilweise recht steil, führt die Via Engiadina durch Bergweiden und Wiesen via Alp Murtera Dadoura weiter über Mundaditsch und Munt hinab ins Etappenziel Ardez.

 

Etappe 9 Ardez – Plan Chamuera – Alp Tasna – Alp Valmala – Alp Laret – Prui (Aufstieg 817m, Abstieg 185m, Dauer 4.45 Std.).
Am oberen Rand des Dorfes steigt die Via Engiadina steil an. Nach kurzer Distanz zweigt der Weg links ab. Nach einer Rechtskurve beginnt der Aufstieg nach Plan Chamuera. Immer leicht ansteigend werden die Alp Tasna und nach ca. 3 km die Alp Valmala erreicht. Quer durch die Talflanke führt der Pfad hinauf zur Alp Laret auf 2202 m ü. M. In den Sommermonaten ist die Alp Laret durch Senner bewirtschaftet. Nach einem leichten Aufstieg führt der Weg mehr oder weniger der Höhenlinie entlang bis zum heutigen Etappenziel – der Bergstation des Sesselliftes Ftan-Prui. Von da gelangt man wahlweise über einen Wanderweg oder etwas knieschonender mit dem Sessellift direkt hinab nach Ftan. In Ftan gibt es diverse Einkehrmöglichkeiten.Zwischen Ftan und Scuol verkehren regelmässig Postautos.

 

Etappe 10 Ftan – (Sessellift) – Prui – Motta Naluns – Val Ruschna/Jonvrai – Salez – Vastur – Sent (Aufstieg 157m, Abstieg 791m, Dauer 3.45 Std.).
Wer noch ein paar Zusatzhöhenmeter machen möchte, kann die Wanderung bereits in Ftan starten und via Alp Laret bis zur Bergstation laufen. Wer den Tag gemütlich starten möchte, nimmt ganz einfach den Sessellift bis zur Bergstation Ftan-Prui. Von da aus geht es dem Flurinaweg entlang bis zur Bergstation Motta Naluns. Von da führt der Weg parallel entlang der Sesselbahn Naluns Richtung Bergrestaurant Chamanna Naluns (kein Sommerbetrieb). Unterhalb des Bergrestaurants zweigt die Route nach Jonvrai ab. Ca. 150 m vor einer gut sichtbaren Rechtskurve, biegt der Weg erneut ab, Wegweiser beachten. Der Abstieg nach Vastur, einem Bergrestaurant mit Sommeröffnungszeiten, folgt dem Hang entlang durch üppige Vegetation. Der weitere Abstieg nach Sent dauert noch etwa eine Stunde.

 

Etappe 11 Sent – Val Sinestra – Vnà – Buorcha – Val Ruinains – Tschlin. (Aufstieg 650m, Abstieg 561m, Dauer 6.30 Std.).
Im Engadinerdorf Sent startet die Tour in Richtung östlicher Richtung. Über eine aussichtsreiche Feldstrasse gelangt man aus dem Ort in Richtung Val Sinestra. Weiter führt der Weg dann fast ohne Gefälle zum Kehrpunkt des Kurhaus Val Sinestra. Im Sommer bringt uns auch eine Postautoverbindung in das Tal, mit welcher man gut 1,5 Stunden einsparen kann. Vorbei am Kurhaus Val Sinestra geht es weiter bis nach Vnà, wo es Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Über eine lichte Wald- und Wiesenlandschaft gelangt man über die beiden ehemaligen Weiler Chant Sura und Chant Dadaint. Vor der Durchquerung des Val Ruinains steigt der Weg noch einmal etwas stärker an. Auf einem landschaftlich sehr reizvollen Weg bringen wir das letzte Wegstück hinter uns und gelangen in das hoch über dem Talboden gelegene Tschlin. 

 

Etappe 12 Tschlin – Mundaditschas – Vadrain – Pra da la Zipla – Vinadi (Aufstieg 235m, Abstieg 668m, Dauer 3.30 Std. )

Ab Tschlin verläuft die letzte Etappe der Via Engiadina weiter bis nach Vinadi. Durch die Wälder von Valsot über offene Wiesen.  Von der Alp Vadrain führt ein Pfad über La Vota mehr oder weniger der Höhenlinie entlang zu Pra d’Arsüra unterhalb des Motta Mundin (2138m). Nun geht es steil bergab über einen schmalen Weg in den berühmtberüchtigten Lawinenhängen des Val Mundin in einer eher felsigen Landschaft. Ab der Waldlichtung Pra da Zipla geht der Weg weniger anspruchsvoll und gemütlich bergab bis nach Vinadi.

  

Wegpunkte
Zernez – Susch – Lavin – Guarda – Alp Suot – Marangun – Alp Sura – Alp Murtera Dadoura – Ardez – Plan Chamuera – Alp Tasna – Alp Valmala – Alp Laret – Prui – Motta Naluns – (Gondelbahn) – Scuol – (Gondelbahn) – Motta Naluns – Val Ruschna/Jonvrai – Salez – Vastur – Sent – Val Sinestra – Vnà – Buorcha – Val Ruinains – Tschlin – Vadrain – Pra da la Zipla – Vinadi.

Verantwortlich für diesen Inhalt Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG.

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