Bergsturzlandschaft Guppen

Leicht
8.9 km
2:30 h
168 Hm
121 Hm
Die Ablagerungen des Hauptsturzes und das neue Flussbett der Linth. Im Vordergrund befand sich der See von Schwanden, der bis Luchsingen reichte
Guppen - das Ausbruchgebiet

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Der Schwandersee könnte im Norden etwa so ausgesehen haben
Familienfreundliche Wanderung über einstige Ablagerungen eines gigantischen Bergsturzes
Technik 1/6
Kondition 2/6
Höchster Punkt  639 m
Tiefster Punkt  471 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start Bahnhof Glarus
Ziel Bahnhof Schwanden
Koordinaten 47.0401, 9.071817

Beschreibung

Vor der imposanten Kulisse von Vorderglärnisch und Vrenelisgärtli erblickt man eine teils bewaldete scharfe Erosionskammlinie. Sie markiert den mächtigen Schuttfächer des Guppenbergsturzes, welcher sich gegen Ende der letzten Eiszeit über die Grundmoränen des Linthgletschers ergoss.

Unterhalb des Mittelguppen beginnt in einer Höhe von 1200 Meter eine grosse Abrissnische. Sie dehnt sich gegen oben bis an den unteren Rand des Guppenfirns auf einer Höhe von 2300 Meter aus. Die gewaltige Trümmermasse von 800.000.000 Kubikmeter Gestein wältzte sich über die Gegend von Schwändi und Mitlödi und prallte schliesslich im Gebiet des heutigen Dorfes Sool auf die andere Talseite.

Die abgelagerten Felsmassen formten einen Riegel, der das Glarner Mittelland vom Hinterland trennte. Es bildete sich ein Stausee, der mindestens bis nach Luchsingen reichte. Durch die Stauung wurden die Linth und die Sernf gezwungen ihr Geschiebe hiner dem Riegel abzulagern. Die Geschiebeaufschüttung lag bei Schwanden etwa 70 Meter höher als die heutige Linthsohle, wurde jedoch im Laufe der Zeit wieder von der Linth durchnagt.

Blicken sie zurück in diese Zeit auf einer einfachen  Wanderung über die einstigen Sturztrümmer des Guppen-Bergsturzes.

Geführte Touren werden von geo-life angeboten

Wegbeschreibung

Bahnhof Glarus > Bahnhof Ennenda > Uschenriet > Mitlödi > Burg Sola > Sool > Lochsite > Bahnhof Schwanden

Verantwortlich für diesen Inhalt Tektonikarena Sardona.

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