I Monti di Villa

Mittel
9.8 km
3:30 h
600 Hm
790 Hm
Monti Laghetti
Monti di Villa

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Als „Monti di Villa” bezeichnet man eine Reihe von Wiesenterrassen auf der nach Norden gerichteten Bergeller Talflanke, gegenüber der Siedlung Villa di Chiavenna.
Technik 2/6
Kondition 3/6
Höchster Punkt  1407 m
Tiefster Punkt  737 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start Canete
Ziel Canete
Koordinaten 46.325964, 9.493414

Beschreibung

Die Maiensässe von Villa sind besonders eindrucksvoll und zahlreich. Die bekanntesten heissen Campaccio, Laghetti, Pian Castano, Pian Cantone, aber es gibt noch viele weitere, die sich in manchen Fällen auf wenige abgeschiedene Hütten, umgeben von schönen Wiesen beschränken. Fast alle Maiensässe sind den Sommer über bewohnt. Viele Leute, vor allem aus Villa di Chiavenna, verbringen eine lange Sommerfrische in der heiteren Atmosphäre dieser Orte. Die vorgeschlagene Wanderung beschreibt eine Runde, mit Ausgang und Schluss in der Fraktion Canete. Neuerdings kann man die Monti auch auf Fahrstrassen erreichen, welche die Atmosphäre dieser Orte zweifellos verändert haben.

Wegbeschreibung

Vom Ortsteil Canete geht man ca. 100 Meter auf der Forststrasse und biegt dann rechts in den Saumpfad, der auf die Wiesenterrasse von Scalotta (883 m) führt; auf diesem Wegabschnitt kreuzt man mehrere Male die neue Strasse zu den Monti, die nur mit Fahrbewilligung der Gemeinde benutzt werden kann. In der Nähe von einem Brunnen kommt man zu einer Verzweigung: der rechte Pfad führt direkt bis Pian Cantone und auf diesem Weg werden wir zurückkehren; es ist jedoch besser, links weiterzugehen und auf der Brücke das Val Vertura zu überqueren. Ein bequemer Stufenpfad steigt durch den Wald auf und kommt auf dem Monte Tabiadascio wieder heraus, wo man eine herrliche Aussicht auf das Tal hat. Weiter oben kommt man zu den Wiesen von Campaccio, die man bis zum Roccolo-Bau emporsteigt, auf einer flachen Terrasse gelegen - Roccolo ist ein altertümliches Vogelfang-System, bis in die Mitte unseres Jahrhunderts üblich, dann zum Glück verbo-ten. Das Plateau dehnt sich nach Osten aus, wo das Maiensäss Laghetti (1243 m) liegt, dessen Name sich auf vereinzelte Wassertümpel zurückführen lässt. Zurück zum Roccolo, geht die Wanderung weiter. Der Pfad hebt sich schräg in die Höhe, vorbei an den Hütten am oberen Rand dieses ausgedehnten Wiesengeländes, und führt dann in einen prächtigen Nadelwald hinein. Nun nimmt die Wanderung einen ebenen Verlauf, bis zur weiten Lichtung mit den Gebäuden von Era (1348 m), in kurzem Abstand gefolgt von Genova (1340 m). Wieder ein Stück durch den Wald und man kommt in Pian Cantone (1301 m) an, wo es zahlreiche Wohnhäuser gibt. Bis hierhin fällt der Weg mit der Route über die Monti zusammen, die über das Plateau weiter nach Westen führt. Unsere Wanderung mündet jedoch talwärts in den Abstieg. Nach den Hütten von Cantone kommt man zu einer Abzweigung: der linke Pfad führt nach Giavera hinunter, das zu Villa di Chiavenna gehört, und am Rand der langen Terrasse von Roncaiola vorbei; der rechte dagegen führt die Route fort, die uns nach Canete zurückbringt. Man steigt diesen hinunter und stösst an die Wiesen mit den Hütten von Sciovatto. Im Weiteren geht es wieder durch den Wald, den man bei der auffälligen Terrasse von Pian Castano verlässt. Ein letztes Stück durch den Wald und man findet sich
bei der Abzweigung in Scalotta wieder, wo man auf den Hinweg stösst, und auf diesem zum Ausgangspunkt zurückkehrt.

Verantwortlich für diesen Inhalt Bregaglia Engadin Turismo.

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