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Wirksamkeit von Weihrauch bei Rheuma etc

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Experimentelle und klinische Forschungsergebnisse bestätigen, dass die Inhaltsstoffe des Weihrauchs chronische Entzündungen und Autoimmunerkrankungen wirksam bekämpfen können.

Beschreibung

Datum
01.07.2022
Ort Hotel Schloss Ragaz

Nach Einschnitten in den Stamm des Weihrauchbaums tritt ein milchiger Wundsaft aus, der zu Gummiharztropfen gerinnt. Dieser „Schweiss der Götter“ wird abgeschabt, getrocknet und für Kultzwecke verräuchert oder medizinisch verwendet. Schon Jahrhunderte vor Christi Geburt wurde das mit Honig aufbereitete Harz zur Wundreinigung, bei Atemwegsinfektionen und Verdauungsstörungen eingesetzt.

Die Inhaltsstoffe des Harzes hemmen verschiedene Signalwege der Entzündung. Charakteristisch ist unter anderem die Hemmung der Leukotriene, die nicht nur bei Entzündungen und Schmerzen, sondern auch beim Asthma eine wichtige Rolle spielen. Obwohl die Harz- bzw. Boswelliasäuren nur wirksamkeitsmitbestimmend sind, besteht kein Zweifel daran: je mehr Boswelliasäuren in der Tagesdosis enthalten sind, um so wirksamer ist das Weihrauchpräparat.

Entzündliches Rheuma ist eine Erkrankung des ganzen Körpers, nicht nur der Gelenke. In der Behandlungspyramide bei rheumatoider Arthritis können Weihrauchpräparate zur Einsparung synthetischer Entzündungshemmer und von
Cortison genutzt werden, mit dem Ziel der alleinigen Weihrauchtherapie zwischen den akuten Schüben. Denn unter Weihrauch ist das Risiko für Nebenwirkungen sehr viel geringer als unter der Behandlung mit den klassischen Synthetika. Darüber hinaus hemmt der Weihrauch-Wirkstoff die Produktion der Auto-Antikörper, die für die Selbstzerstörung der Gelenke und Organe beim entzündlichen Rheuma verantwortlich sind. Der Wirkungsmechanismus ist plausibel. Entsprechend lohnt sich ein Behandlungsversuch mit Weihrauch bei anderen Autoimmunerkrankungen wie chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn oder Colitis ulcerosa) oder Multipler Sklerose. Auch hier liegen vielversprechende Studien vor. Zahlreiche Studien weisen auf Wirksamkeit von Weihrauch bei Arthrose. Schmerzen, Steifigkeit der Gelenke, Funktionen im Tagesablauf und die Gelenkfunktion wurden gebessert und damit die Lebensqualität der Patienten. Der Entzündungsmarker CRP im Blut nahm ab.

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege durch Allergene. Zur Behandlung wird u.a. ein synthetischer Leukotrienhemmer eingesetzt. Da Weihrauch die Leukotrienproduktion hemmt, ist sein Einsatz bei Asthma plausibel. Studien weisen auf Wirksamkeit.

Die WHO empfiehlt als Tagesdosis bis zu 3 g Weihrauch-Harz. Die Einnahme ist auf 6 Monate limitiert und sollte nur nach ärztlicher Anweisung verlängert werden. Bei Kindern älter als 12 Jahre ist eine Dosis-Anpassung erforderlich. Kinder unter 12 Jahren, Schwangere und stillende Mütter sowie Personen mit bekannter Unverträglichkeit von Weihrauch-Inhaltsstoffen sollten
Weihrauchpräparate nicht einnehmen. Gelegentlich können unter der Einnahme von Zubereitungen aus dem Weihrauch Bauch- oder Hautbeschwerden auftreten. Wechselwirkungen mit synthetischen Gerinnungshemmern sind möglich.

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Weihrauch vor der COVID-Infektion schützen kann. Hirnschwellungen bei Hirntumoren, nach Unfällen oder einem Schlaganfall nehmen ab. Das Fortschreiten von Krebserkrankungen wird durch Einnahme von Weihrauchextrakt gehemmt und die klassische Krebstherapie unterstützt.

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