Naturlehrpfad Savognin Bivio Albula

Segantini 05: Baba Uffer – Magd und Modell

Baba Uffer – Magd der Familie Segantini und Modell für viele von Giovanni Segantinis Bildern.
Barbara Uffer mit ihrem Mann Tsasper Spinatsch und ihren Kindern Peter (1908), Franziska (1906), Margaritta (1910) und Stiefsohn Franz (1902)(v.l.).

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Nachruf der Familie zum frommen Andenken an Barbara Spinatsch-Uffer.
In diesem Quartier im Haus an der Veia Son Mitgel 15 wuchs die Savogninerin Baba Uffer auf. Sie kam mit 13 Jahren als Haushaltshilfe zur Familie Segantini und wurde das bevorzugte Modell des Malers. Baba verkörpert auf vielen Werken Segantinis die junge Bäuerin.

Beschreibung

Biografie Barbara «Baba» Uffer, 1873-1935

Barbara Uffer, genannt «Baba», wächst mit sechs Geschwistern in diesem Quartier, im Haus Veia Son Mitgel 15, auf. Mit 13 Jahren wird sie von Segantini als Kindermädchen und Haushaltshilfe eingestellt. Später gehört es auch zu ihren Pflichten, Segantini zu begleiten, wenn er im Freien malt. Sie wird zu Segantinis bevorzugtem Modell und verkörpert auf vielen Werken die junge Bäuerin. 1894 folgt Baba den Segantinis ins Oberengadin. Auch nach Segantinis Tod bleibt sie bei Bice und den Kindern. Nach 19 Jahren im Dienste der Familie Segantini heiratet Baba 1905 den Witwer Tsasper Spinatsch und zieht nach St. Gallen. Neben dem dreijährigen Stiefsohn Franz bekommt Baba drei eigene Kinder: Franziska, Peter und Margaritta. Mit der Familie Segantini bleibt sie ihr Leben lang verbunden. 1935 stirbt sie an Krebs.

Auszug aus dem Nachruf, verfasst von Bianca Segantini

[...] Wer die Bilder meines Vaters liebt, kennt auch die Baba. [...] So ging sie oft mit meinem Vater, wenn er im Freien arbeitete an kalten Wintertagen und im frühen Morgendämmern. [...] Nach dem Tode meines Vaters blieb sie mit uns – eine treue Gefährtin meiner Mutter [...]. Die Familie Segantini dankt der lieben Baba für ihre Treue und wird ihr jene frohe Gesinnung bewahren, die Menschen hinterlassen, deren Leben gütig und liebevoll war. (Neue Bündner Zeitung, Oktober 1935)

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