Ferien in Graubünden, Schweiz.

Graubünden erleben

Erleben Sie Graubünden - die grösste Ferienregion der Schweiz: Beim Wandern erleichtern kostenlose Bergbahnen den Aufstieg. Distanz-Biker profitieren vom Gepäcktransport und Sprachen-kenner freuen sich über rätoromanische Ansagen in der Rhätischen Bahn – übrigens UNESCO-Welterbe. Von der weissen „Wunderware“ Schnee ver-steht Graubünden ebenfalls viel. Die überdurchschnittliche Höhenlage der Skigebiete garantiert Schneesicherheit. So warten im Winter über 40 Top-Skigebiete wie zum Beispiel Laax und Samnaun auf die Schneesportler. Und auch die Langläufer und Wanderer können ihrer Leidenschaft auf gut präparierte Loipen und Wege während der ganzen Saison frönen. 

Aktivitäten

Da ist der Kleinbauer im Safiental, der ganze Familien im Stroh übernachten lässt. Die St. Moritzer Hotelière, die während der White Turf Pferderennen im Schnee den Aufbau eines Luxusbuffets überwacht. Der erfolgreiche Goldwäscher in Disentis, der sein Wissen den Gästen weitergibt. Die junge Serviererin, die schwer-beladene Tabletts durch die Skihütte balanciert. Der Bootsführer, der die Gäste beim Riverrafting in der Rheinschlucht, der „Ruinaulta“, sicher durch die Strom-schnellen führt. Die Bikelehrerin in Flims. Der Fischer in Stierva, der die Gäste an die besten Angelplätze des Kantons führt. Der Jäger, der stolz ist, dass sein Wild-bret von einem prämierten Koch zubereitet wird. Die Nonnen, die im Kloster Müstair dazu beitragen, dieses Kleinod des UNESCO Welterbes der Menschheit zu erhalten. Sie grüssen die Besucher mit dem schönstmöglichen rätoromanischen Gruss: Allegra! Freue dich!

Wanderwege in einer Länge von 10'000 km und 4000 Kilometer Biketrails eröffnen den Besuchern diese vielfältige Welt. Zum Beispiel auf einer Wanderung durch die bizarren Felsgebilde der Rheinschlucht, dem Grand Canyon der Schweiz. Oder mit einem Ausflug zu den Gletschern des Oberengadins, deren äusserste Ausläufer in nur einer Wegstunde zu erreichen sind. Biker vergnügen oder verausgaben sich auf einer anforderungsreichen Pässefahrt in der Umgebung Arosas oder auf dem Gletschergartenweg im Valposchiavo, der hier, im italienischen Teil Graubündens selbstverständlich einen viel schöneren Namen trägt: Via del Giardino dei Ghiaccciai.

Wer sich auf diesen Wegen nicht allzu sehr verausgaben will, kann in den grossen Kurorten Elektro-Bikes mieten, welche die Kraft des Fahrers verdoppeln. Und für die Freerider bietet der Kanton mit den vielen Bergbahnen ausgezeichnete Vor-aussetzungen, ihrer Leidenschaft zu frönen. Ohne Budgetüberlastung, denn dank der all-inclusive-Angebote zahlreicher Ferienorte ist die Gratisbenutzung der Bergbahnen im Übernachtungspreis inbegriffen.

All inclusive gilt selbstverständlich auch für Wanderer, und so steht einem Ausflug ins Reich des Steinbocks, dem Wappentier Graubündens, nichts mehr im Wege. Die behäbigen Tiere können auf einer geführten Wildbeobachtungstour oder bei einer individuellen Wanderung in die alpine Bergwelt beobachtet werden.

Auf die ganz angefressenen Freiluftsportler warten Weitwanderrouten und Bike-trails, die über mehrere Etappen gehen. Die Auswahl ist gross, und weil in den Pauschalarrangements die Hotelbuchungen, das Essen und der Gepäcktransport inbegriffen ist, können die Trekker unbelastet von Gepäck und logistischen Problemen losziehen und die Natur geniessen.

 

Wandern ist in Graubünden selbst im Winter möglich, auf gepfadeten Wegen durch tief verschneite Wälder oder mit Schneeschuhen über die Baumgrenze hinaus. In Graubünden gibt es 1400 Kilometer präparierte Winterwanderwege. Allein der Ferienort Arosa zum Beispiel hält 60 km Wege für Wanderer und Spaziergänger bereit, während Savognin sieben Schneeschuhtouren mit GPS erfasst und online verfügbar gemacht hat. Weil das Winterwandern zunehmend beliebter wird, wurde im Engadin sogar ein Weitwanderweg mit Gepäcktransport eingerichtet, die Via Engiadina, die in drei Etappen von Suschch Sent führt.

So beglückend das Winterwandern auch sein mag: Wer Winterferien in Graubünden bucht, sucht eher schnellere Bewegungsarten. Die Langläufer zum Beispiel, die allein in Splügen mehr als 40 Kilometer präparierte Loipen vorfinden, sportliche Anlagen und idyllische Waldpassagen. Die Skifahrer und Snowboarder können unter über 40 Skigebieten auswählen. Da sind die grossen Ferienorte wie St. Moritz, Lenzerheide, Davos oder Samnaun darunter, eindrückliche Skiarenen mit mehr als 150 Pistenkilometern. Da sind aber auch kleine, kostengünstige Ski-gebiete, am Heinzenberg zum Beispiel, wo vor allem Familien die einfachen, über-schaubaren Pisten schätzen. Ob in Topdestinationen oder kleinen und feinen Ski-orten: In Graubünden ist auf den Winter Verlass. Die allermeisten Skigebiete be-finden sich in schneesicheren Höhenlagen, und das ist etwas, was sich nicht von allen Wintersportorten des Alpenraums sagen lässt.

Schneesicher ist auch Laax, das Mekka der Freestyler. Nirgendwo in der Schweiz sind so viele Gäste auf trendy Skiern und auf Snowboards unterwegs wie hier. Das hat seine guten Gründe. Laax hat alles, um die Wünsche der  vornehmlich jungen Freestyler optimal zu erfüllen: 4 Snowparks und die grösste Halfpipe Europas, coole Lounges, aufregende Clubs und ein originelles Backpackerhotel. Und schliesslich die Freestyle Academy, die erste Freestyle-Indoor-Anlage Europas.

Das winterliche Graubünden ist auch das Land der schnellen Kufen. Am be-rühmtesten ist da wohl die Bobbahn von St. Moritz, wo regelmässig nationale und internationale Titelkämpfe stattfinden. Nicht ganz so bekannt, dafür aber viel öfter benutzt sind die langen und schnellen Schlittelbahnen (Rodelbahnen) überall im Kanton. Allen voran die Albulastrasse von Preda nach Bergün. Auf der für die Autos geschlossenen Passstrasse sausen an schönen Wintertagen Tausende von Gästen talwärts. Nervenkitzel ist garantiert, blaue Flecken von einem Sturz müssen in Kauf genommen werden. Noch schneller geht es im Dezember talwärts, wenn in St. Moritz der Weltcup-Tross der alpinen Skifahrer in St. Moritz Station macht. Am Spenglercup in Davos sorgen zwischen Weihnachten und Neujahr grosse Eis-hockeymannschaften für Spitzensport. Und im März treffen sich im Oberengadin 10'000 Läuferinnen und Läufer zum weltbekannten Engadiner Skimarathon zwischen Maloja uns S-chanf.

Was Winterferien und Sommerurlaub in Graubünden verbindet, ist der Genuss. In zahlreichen Wellnessstationen – von der Therme Vals des weltbekannten Peter Zumthor bis zum römisch-irischen Bad Scuol – sind aus Stein, Wasser, Wärme und Licht ebenso anregende wie entspannende Erholungslandschaften gestaltet worden. Museen in Chur, Davos oder St. Moritz geben Einblick in das Schaffen von 'Bündner' Künstlern wie Segantini, Giacometti und Kirchner.

Ausgezeichnete Köche bescheren dem Kanton Graubünden eine weltweit einzig-artige Dichte an Michelin-Sternen und Gault Millau-Punkten, allen voran der junge Andreas Caminada in seinem Restaurant Schloss Schauenstein, der einzige romanischsprachige Drei Sterne Koch der Welt. Im Schatten der grossen Koch-künstler geben hunderte von Köchinnen und Köchen, um die Spezialitäten der italienisch-deutsch-romanischen Bündner Küche möglichst authentisch auf den Tisch zu bringen oder um sie neu zu interpretieren und zu verfeinern.

Neben den berühmten Leuchttürmen der Bündner Gastfreundschaft finden sich zahlreiche kleine und feine Orte, die abseits der grossen Schlagzeilen die Kultur und das Wohlsein pflegen. In der Viamala zum Beispiel entführen die hölzernen Stege, die in die tosende Schlucht gebaut sind, in die längst vergangene Welt der Säumer. Auf der Greinaebene zwischen Bündner Oberland und Bleniotal zeugen nur gerade einige Wanderwege von der Anwesenheit des Menschen. Im National-park im Unterengadin, dem einzigen Nationalpark der Schweiz, lassen sich wilde Tiere beobachten, vom Bartgeier bis zum Steinbock. Das mittelalterliche Kloster Müstair nur wenig Kilometer davon entfernt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

7106 km2 – so gross ist der Kinderspielplatz Graubünden. Besonders familien-freundlich sind die Ferienorte, die ihr Angebot ganz auf dieses Segment ausge-richtet haben, mit Lehrpfaden, Seilparks und Klettergärten und mit Schwimm-bädern. Und vor allem auch mit Familienhotels, die mit ihren Pauschalangeboten auch grossen Familien preisgünstige Ferien ermöglichen.

Weil auch die Grossen gerne spielen, wartet Graubünden mit 15 Golfplätzen auf,  die in wilde Bergtäler und in liebliche Seen- und Waldlandschaften gelegt wurden. Wer hier seine Golfpartie unterbricht, tut es in den wenigstens Fällen aus Atemnot, sondern weil die Landschaft so schön ist, dass auch engagierte Golfer hin und wieder versonnen stehen bleiben. Sie können sich die Zeit nehmen: in Grau-bünden sind die Golfplätze nie überlaufen, denn im Verhältnis zur Einwohnerzahl sind sie doppelt so dicht gesetzt wie in England.

Graubünden hat auch eine Bahn. Sie ist rot, sie gehört zu Landschaft wie die Steinböcke und die Berge... und sie ist klein. Eigentlich war das nicht so geplant. Eigentlich hätten die Bündner ihre Bahn gern richtig gross gehabt, aber weil das Geld dafür fehlte, haben sie eine Schmalspurbahn gebaut. Zum Glück, kann man heute sagen. Mit den schmalen, roten Zugkompositionen der Rhätischen Bahn hat der Kanton Graubünden heute ein Verkehrsmittel, das sich von vielen anderen abhebt. Die RhB, wie die Bündner ihre Bahn nennen, ist so grossartig in die Landschaft gelegt, dass eine ihrer Linien, der Albula-Bernina-Ast, in die UNESCO Liste der bedeutenden Kulturgüter aufgenommen wurde. Die Kunstbauten dieser Linie, die kühnen Viadukte, die Kehrtunnels, die Bogenbrücke bei Brusio werden auch eingefleischte Automobilisten begeistern.

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das bestmögliche Web-Erlebnis zu bieten. Details