Vom Palast aus dem 18. Jh. bis zur eigenwilligen Kirche – Architekturfotograf und Instagrammer Dominik Gehl verrät, welche neun Bauten in Graubünden besonders eindrücklich und fotogen sind.
Die Steinkirche wurde 1995 von Werner Schmidt entworfen. Für ihre Konstruktion wurden 108 Holzelemente auf ein Fundament gestellt, mit einem Metallgitter abgedeckt und mit Spritzbeton beschichtet.
Das Segantini Museum in St. Moritz wurde 1908 eröffnet. Seine Architektur basiert auf dem Pavillon, den Segantini für sein Engadin-Panorama auf der Pariser Weltausstellung 1900 entworfen hatte.
Ursprünglich 1723 für Johannes Redolfi erbaut, wurde der Palazzo Castelmur in Coltura bei Stampa 1850 von Baron Giovanni von Castelmur gekauft. Heute gehört es der Gemeinde und dient als Museum.
Ursprünglich 1723 für Johannes Redolfi erbaut, wurde der Palazzo Castelmur in Coltura bei Stampa 1850 von Baron Giovanni von Castelmur gekauft. Dieser renovierte und erweiterte das Gebäude. Heute gehört es der Gemeinde und dient als Museum.
Die Therme 7132 in Vals ist eines der bekanntesten Werke des Pritzker-Preisträgers Peter Zumthor. Die Therme wurde aus lokalem Quarzit über den einzigen Thermalquellen in Graubünden erbaut.
Das von Grażyna Kulczyk gegründet Muzeum Susch befindet sich auf dem Gelände eines mittelalterlichen Klosters dessen Gebäude restauriert und mit unterirdischen Gängen verbunden wurden.
Die Schutzbauten über den römischen Ausgrabungen in Chur wurden von Peter Zumthor entworfen. Sie bestehen fast ausschliesslich aus Holzlamellen und lassen Licht und Luft in den Museumsraum.
Das Bündner Kunstmuseum in Chur wurde um 1900 gegründet. Ein Teil seiner Ausstellungsräume befinden sich in der Villa Planta, die 1874 und 1875 für Jacques Ambrosius von Planta erbaut wurde.
Die Form von Peter Zumthors Kapelle kann unterschiedlich interpretiert werden: als halbes Unendlichkeitssymbol, Blatt oder Wassertropfen. Die Holzsäulen scheinen das Dach wie ein Baldachin zu tragen.
Dieses alte Bauernhaus in Flims war bis 1997 gelb. Während seiner Renovierung durch Valerio Olgiati wurden die Innenwände sowie der Aussenputz entfernt und das Gebäude weiss gestrichen.
Dominik ist ein Software-Ingenieur aus Lausanne mit einer grossen Leidenschaft für moderne Architektur und Fotografie. Seine Bilder teilt er auf Instagram und auf dem englischsprachigen Online-Magazin «Newly Swissed», das 2010 von Dimitri und Mamiko Burkhard gegründet wurde.