Zahlen & Fakten.

Der Steinbock

Steinbock
Um 1650 war der Steinbock deshalb in weiten Teilen der Alpen ausgerottet. Einzig im italienischen Aostatal überlebten einige Tiere. Vor rund 100 Jahren die Wiederansiedlung in der Schweiz.

6000 Capricorns (Steinbock auf Rätoromanisch)

leben heute in Graubünden. Damit beherbergt der Kanton beinahe die Hälfte aller Schweizer Steinböcke. 45'000 Exemplare umfasst der Gesamtbestand in den Alpen, wobei hier stets der Alpensteinbock gemeint ist. Seine nahen Verwandten, der Äthiopische oder Westkaukasische Steinbock findet man auch in anderen Gebirgsregionen.

Steinböcke in Pontresina (Bild: Largiadèr Ramadan)

3500 Meter

über dem Meeresspiegel geniessen Steinböcke die Sommermonate. Im Winter, wenn das Futter in den Felsregionen unter einer dicken Schneedecke liegt und die Lawinengefahr gross ist, zieht es die ruhigen Tiere in tiefere Lagen. An einigen Orten wie in Pontresina kommen sie im Frühjahr bis in die Dörfer.

Mehr über die Steinböcke in Pontresina erfahren

Steinbock trinkt aus Brunnen

30 bis 40 Mal

pro Minute schlägt das Herz des Steinbocks im Winter – 60 % weniger schnell als im Sommer. So spart der Paarhufer während der kalten Jahreszeit, wenn die Nahrung besonders nährstoffarm ist, Energie. Umso wichtiger sind Wildschutzgebiete, wo die Tiere möglichst ungestört den Winter überdauern können.

Steinbock im Winter

20 Kilogramm

trägt ein ausgewachsener Steinbock auf seinem Kopf. Steingeissen – so heissen die weiblichen Tiere – haben es leichter: Ihre Hörner, die zeitlebens weiterwachsen, wiegen nur wenige Kilogramm. Wer’s nicht glaubt, sollte eines der Ausflugsziele am Ende dieser Seite besuchen, wo man dem Wappentier Graubündens ganz nahekommt.

Steinbock
Mehr anzeigen
Steinwild in Pontresina

Audienz beim König der Alpen. Steinböcke in Pontresina

Oberhalb von Pontresina lebt eine der grössten Steinbock-Kolonien der Alpen. Im Frühling kommen die Tiere bis an den Rand des Bergdorfs.

Oberhalb von Pontresina lebt eine der grössten Steinbock-Kolonien der Alpen. Im Frühling, wenn die Gipfel noch weiss, im Tal die Wiesen aber schon schneefrei sind, kommen die Tiere bis an den Rand des Bergdorfs.

Mehr anzeigen