So werden die Bündner Golfplätze greener.
Biodiversitätsförderung
Graubünden hat eine der höchsten Golfplatzdichten der Schweiz. Von den 500 Hektaren, die in Graubünden von Golfplätzen belegt sind, werden zwei Drittel für das Golfspiel genutzt. Auf der restlichen Fläche soll die Biodiversität ausgebaut werden. Das langfristige Ziel von Graubünden: Die Golfregion mit der höchsten Dichte an GEO zertifizierten Golfplätze der Schweiz zu werden. Für alle Golfplätze wurde im Jahr 2023 und 2024 eine Potenzialanalyse durchgeführt. Das Resultat zeigt auf, mit welchen Massnahmen die Golfplätze die Artenvielfalt in ihrer Region stärken können.
Die Biodiversitätsförderung geht weiter
Auf Basis der Potenzialanalysen von 2023 und 2024 werden auf den Bündner Golfplätzen fortlaufend Massnahmen zur Förderung der Biodiversität umgesetzt. Das erste Sammelgesuch für zusätzliche Aufwertungen wurde vom Amt für Natur und Umwelt Graubünden genehmigt.
Damit wird das Engagement der beteiligten Golfplätze fortgeführt: Wertvolle Lebensräume werden gepflegt, aufgewertet und miteinander vernetzt. Gleichzeitig soll die Sensibilisierung für die Bedeutung der Artenvielfalt weiter gestärkt werden.
So schützen wir die Fauna
- Arosa: Für Libellen, Grasfrösche und Bergmolche werden neue Teiche angelegt und die umliegenden Flachmoore gepflegt.
- Alvaneu: Die für Amphibien und Libellen äusserst wertvollen Gewässer sind gemäss einem biodiversitätsfreundlichen Pflegekonzept besonders schonend unterhalten.
- Sagogn: Eine Kolonie der vom Aussterben bedrohten Hufeisennase (Fledermaus) lebt auf dem Golfplatz in Sagogn und wird durch Massnahmen gefördert.
- Sedrun: Durch die Aufwertung des Auenbereichs und Schaffung von Tümpeln erhalten Amphibien und Ringelnattern mehr Lebensraum.
- Zuoz-Madulain: Verbesserung des Lebensraums für Braunkehlchen und Schmetterlinge durch die Vernetzung und Ergänzungen der bestehenden Trockenstandorte.