Auf einen Schwung mit…

Mauro und Gino Caviezel in Tschappina Heinzenberg

Mauro und Gino Caviezel (Foto: © Graubünden Ferien)
Mauro und Gino Caviezels Skirennfahrer-Karrieren haben auf den Pisten von Tschappina Heinzenberg ihren Anfang genommen. Sie verraten Ihnen, warum es die Abfahrt nach Thusis in sich hat und wo es das beste Schnitzelbrot gibt.
Mauro und Gino Caviezel beim Training (Foto: © Mauro und Gino Caviezel)

Steckbrief

  • Name: Mauro Caviezel | Gino Caviezel
  • Jahrgang: 1988 | 1992
  • Wohnort: Pfäffikon und Domleschg
  • Fahren Ski seit: sie 1,5 Jahre jung sind
  • Mit dem Skigebiet verbindet sie: ihre Heimat und der Skiclub Beverin

3 Gründe, warum man in Tschappina Heinzenberg Ski fahren und snowboarden gehen soll?

Mauro: Die Kulisse mit dem Piz Beverin und dem schönen Domleschg, das familiäre Ambiente und die welligen Pisten, die einen immer wieder herausfordern. Aber auch die Ruhe im Skigebiet und vor allem das Herzblut, das die Betreiber in das Skigebiet stecken, sind Gründe, nach Tschappina Heinzenberg zu fahren.

Gino: Es ist ein kleines, aber abwechslungsreiches Skigebiet. Und man muss «richtig» Lift fahren, denn es gibt nur Bügellifte.

Welches ist eure Lieblingspiste?

Beide: Die Rennpiste vom Lüschgrat nach Obergmeind. Auf der abgesperrten Piste kann man so richtig Gas geben.

Was ist eure schönste (Kindheits-) Erinnerung in Tschappina Heinzenberg?

Gino: Ich erinnere mich gerne an die Skiclub-Trainings zurück. Wir waren eine tolle Truppe, die von morgens bis abends, bis es eindunkelte, auf der Piste unterwegs war. Hoch, runter, hoch, runter …

Mauro: Schön ist auch, dass man sich im Skigebiet kannte – und das ist auch heute noch so. An manchen Tagen war die ganze Familie in Tschappina unterwegs.

In welchem Pistenrestaurant kehrt ihr am liebsten ein?

Gino: Die Sunna Bar und das Berghaus Obergmeind. Beide Gaststätten werden vom Ex-Freeskier Elias Ambühl geführt. Wenn ich kalte Füsse oder Hände habe, wärme ich mich im Berghaus mit einer Schoggi Mélange auf.

Mauro: Meine Generation trifft sich ebenfalls in der Sunna Bar. Dort gibt es das beste Schnitzelbrot. Die Restaurant-Auswahl im Skigebiet ist zwar klein, aber egal, wo man einkehrt, man fühlt sich überall willkommen.

Was ist euer Lieblingsgericht?

Mauro: Eine feine Gerstensuppe – ideal, um sich an sehr kalten Skitagen aufzuwärmen.

Gino: Eine deftige Hauswurst in der Lüschälplibar.

Was darf an einem Tag auf den Pisten in Tschappina Heinzenberg nicht fehlen?

Mauro: Wenn es die Schneeverhältnisse zulassen, sollte man auf jeden Fall bis nach Thusis fahren. Eine wunderschöne, lange Abfahrt.

Gino: Einmal von ganz oben bis ins Tal fahren, also vom Lüschgrat bis nach Masein oder eben Thusis. Die welligen Pisten gehen ganz schön in die Beine.

Euer Geheimtipp?

Mauro: Einen Absacker nehmen in der Sunna Bar und im Liegestuhl den Sonnenuntergang geniessen.

Gino: Wenn die Verhältnisse stimmen, fahre ich gerne Off-Piste. Das Gelände am Heinzenberg ist zwar relativ flach, aber man hat den Pulverschnee für sich allein. Pures Freiheitsgefühl!

Welches ist euer liebster Pistenhit?

Die Musik der Band 77 Bombay Street, die aus der Region kommt und internationale Erfolge feiert. Das passt auch zu Tschappina Heinzenberg: Gäste aus aller Welt treffen sich hier, und trotzdem ist das Gebiet familiär und regional.

Welches Emoji beschreibt euch auf der Piste am besten?

Gino: 😬Das Zähne zeigende Emoji, weil ich immer Vollgas gebe.

Mauro: 🤩Das Stern-Augen-Emoji, weil es meine Leidenschaft für den Skisport ausdrückt.

Skigebiet Tschappina Heinzenberg im Überblick

Pistenkilometer: 25
Lifte: 4
Preis Tageskarte für Erwachsene (ab 20 Jahre): CHF 36.00
Preis Tageskarte für Kinder (6–15 Jahre): CHF 22.00
Pisten in Prozent: 16 % blau / 84 % rot / 0 % schwarz
Bergrestaurants und Schneebars: 9
Ø-Preis Portion Pommes: CHF 9.00
Das Aussergewöhnlichste: sonnig, felsenfrei und lawinensicher

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