Alpenpass Disentis Sedrun

Chrüzlipass

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Steinmänner halten Wache

Beschreibung

Im MIttelalter haben schon die Säumer mit Ihrem Kleinvieh und Pilger diesen Passs übequert und manch einer ist dabei ums Leben gekommen.

Der Disentiser Mönch Placidus a Spescha (1752 - 1833) war ein leidenschaftlicher Alpinist und Wandergesell. Wie kaum ein Zweiter erforschte und beschrieb er die Alpenwelt, sammelte Pflanzen und Mineralien und fertigte Skizzen und Karten an. Im Jahr1812  führte ihn eine Reise über den «Krüzli-Berg durch das Kärschela- und Rheusstal nach Einsiedeln und wiederum den nemlichen Weg zurück». Er dürfte wohl weit und breit der Einzige gewesen sein, der Anfang Oktober 1812 über den Krüzlipass stieg. Der Bergpass, hielt Spescha später fest, sei leider «ungeachtet der vielen Bergreisenden» für die Fremden unbekannt geblieben. Dabei lohne sich die Mühe, «dieses Alpthal näher kennen zu lernen; denn es ist ebenso merkwürdig in seiner Natur, als jedes andere Alpthal. Ja, die eigenartige Veränderungen der Gesteine, die hohen Gebirge, die grossen und mannigfaltigen Glätscher und die schönen Wasserfälle, die man darin antrifft, geben noch einigen Vorzug vor andern.»

Quellle: www.thendry.ch

Der Pass ist seit einem Felssturz 2016 von Sedrun her nur über die Alp Caschlé erreichbar. (Stand August 2020) Der Jakobsweg Nr. 43 ist neu signalisiert und führt durch das Val Milar.

Karte

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