Infopunkt Viamala

Das einstige Ende des Lüschersee

Abb. 3 heutiges Stollengebäude
Abb. 1 Ehemaliger Stollenausgang mit Einlauf in Lüschbach

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Abb. 2 Aufbau Stollen 1910 (Romegialli, G & M. (2012). Das Ende des Lüschersees. Desertina, Chur, S.95)

Der natürliche Bergsee wurde auf Grund eines angenommenen Zusammenhangs zwischen dem See und den Hangrutschungen im Jahr 1910 durch einen künstlichen Stollen (Abb. 2) abgelassen,

Beschreibung

Das Wasser wurde duch einen Stollen abgelassen
Die Leerung des Sees sah vor einen Stollen auf der Höhe des neuen Seespiegels bis nahe der Uferlinie des Wassers zu bauen. Zusätzlich sollte ein Schacht mit genügend Abstand zum Seeufer und Graben zwischen Schacht und See errichtet werden, welcher das Wasser dann vom See über den Stollen ableiten konnte (Abb. 2). 

Um Erosionsgefahr vorzubeugen, sind sowohl Stollen und Vertikalschacht als auch der auszuhebende Graben zum See solide mit Holz verbaut worden. Trotz ungenauer und gefährlicher Bauarbeiten gelang der Bau des Stollens und das Wasser des Sees konnte abgeführt werden (Abb. 1). 

Heutiger Stollen nach der Wiederaufstauung des Sees
Die neue Wasserleitung wurde duch den ehemaligen Stollen verlegt (Abb. 3). Durch die neue Leitung (Abb. 4) wird im Winter das benötigte Wasser für die technische Beschneiung abgezogen.

Einige Betonringe des ehemaligen Stollens sollen demnächst für Besuchende aufgestellt werden (Abb. 5).

Karte

Das einstige Ende des Lüschersee

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