Kirche

Katholische Klosterkirche des Hl. Dominikus, Ilanz

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Schwester Madlen in der Klosterkirche betrachtet die Weihnachtskrippe

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Begrüssung

Die katholische Klosterkirche des heiligen Dominikus befindet sich oberhalb von Ilanz.

Katholische Klosterkirche des Hl. Dominikus, Ilanz

Klosterweg 16, 7130 Ilanz

Beschreibung

Die kath. Klosterkirche des hl. Dominikus steht im Zentrum der Klosteranlage von Quinclas, gut 70 Höhenmetern über der Stadt Ilanz auf der linken Talseite. Das Kloster ist auf der Fahrstrasse von Ilanz in Richtung Ruschein-Ladir gut erreichbar.
Am 28. Mai 1408 wurde in der Ilanzer Vorstadt nahe der Rheinbrücke die St. Nikolaus-Kapelle eingeweiht. 1865 gründete der Sursilvaner Pfarrer Dr. Johannes Fidelis de Pouz (1817 - 1875) die Ordensgemeinschaft in einem Haus neben der Kapelle. 1904 wurde an Stelle der St. Nikolaus-Kapelle die Instituts- Kirche errichtet und im Jahre 1908 eingeweiht. Die Schwestern waren in sieben verschiedenen Häusern untergebracht. Dennoch herrschte grosser Platzmangel.
Man entschloss sich, in Quinclas eine Klosteranlage mit einer Mutterkirche für 300 Personen zu bauen. Am 28. November 1967 begannen die Bauarbeiten unter Architekt Walter Moser aus Zürich. Am 28. November 1968 war das Richtfest. Die Glocke von der Firma Rüetschi, Aarau, wurde am 8. November 1969 durch den bischöflichen Vikar Pfarrer Derungs geweiht. Am 20. Dezember 1969 wurde die Kirche geweiht und die erste Abendmesse gefeiert.
Am 7. März 1970 erfolgte die Konsekration durch Bischof Johannes Vonderach aus Chur. Am 29. Oktober 1972 konnte die Orgel eingeweiht werden.

Die Saalkirche ist von einer flachen, weissen Decke auf feinen Leisten gedeckt. Sie ist mit grossen, ringähnlichen Bändern in zarten Gelb- und Orangetönen bemalt. Diese Arbeit besorgte der Kunstmaler Dr. Max Rüedi aus Zürich. In der Deckenmitte ist ein achtzackiger gelber Stern. Der Chorraum, der um eine Stufe erhöht und im Mittelteil ins Schiff vorspringt, befindet sich im Norden der Kirche. Auf ihm stehen, von Bildhauer Alfred Huber aus kristallinem Marmor geschaffen, der Altar, der Ambo und der Tabernakel als Stele mit dem "ewigen Licht".

Die unregelmässigen Fensteröffnungen im Sichtbeton aller vier Umfassungs-Wände sind zum Teil Bildfenster, zum anderen Teil Schartenfenster mit indirektem Lichteinfall in verschiedenen Grössen. Die Bildfenster wurden von Kunstmaler Dr. Rüedi gestaltet, deren Ausführung besorgte das Atelier H. R. Süess-Nägeli aus Zürich.
Der vom Tal aus weit sichtbare Glockenträger ist auf dem südwestlichen Eck der Kirche aufgebaut. Während die alte Glocke der früheren Klosterkirche heute in der Ilanzer-Missionsstation in Brasilien läutet, hängt auf Quinclas die neue elektrisch angetriebene Glocke.

(Text erfasst durch: Regiun Surselva)

Karte

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