Fernmarktinitiative

Zusammen mit hotelleriesuisse Graubünden schafft Graubünden Ferien (GRF) Aufmerksamkeit bei Gästen aus den Golfstaaten, aus China und aus den USA.

Die Fernmärktestrategie von GRF basiert auf einer Initiative von hotelleriesuisse Graubünden. Das Ziel ist es, die Logiernächtezahlen im Kanton dank neuer Gäste aus dem asiatischen Raum, den Golfstaaten sowie aus den USA zu steigern. Heute haben diese Herkunftsländer einen im schweizweiten Vergleich unterdurchschnittlichen Anteil an den Übernachtungen in Graubünden. In Zukunft möchte GRF zusammen mit hotelleriesuisse Graubünden das grosse Gästepotenzial aus den Fernmärkten besser erschliessen. Dabei zielt die Strategie auf Individualreisende im Sommer ab.

Um in den Märkten Fuss zu fassen, arbeitet GRF vor Ort mit Schweiz Tourismus und Sales Representatives zusammen. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Graubünden auf die Agenda der örtlichen Reisebüros kommt bzw. in deren Programme, Kataloge und Internetplattformen aufgenommen wird. Für jeden Markt werden Angebote spezifisch zusammengestellt, da die Gäste aus den unterschiedlichen Fernmärkten auch verschiedene Interessen und Bedürfnisse haben. Nebst massgeschneiderten Angeboten braucht es zudem geschultes Personal im Umgang mit den neuen Feriengästen im Kanton.

Wer ist dabei?

Organisationen

  • hotelleriesuisse Graubünden
  • Graubünden Ferien

Markt China

  • Swiss Heidi Hotel – Maienfeld
  • Hotel Stern – Chur
  • Romantik Hotel Schweizerhof – Flims
  • rocksresort – Laax
  • signinahotel – Laax
  • Peaks Place Apartment-Hotel & Spa – Laax
  • Pradas Resort – Brigels
  • Valbella Resort – Valbella
  • Hotel Lenzerhorn Spa & Wellness – Lenzerheide
  • Romantik Maiensäss Guarda Val – Lenzerheide
  • Parkhotel Silvretta – Klosters
  • Hotel Laudinella – St. Moritz
  • Hotel Kulm – St. Moritz
  • Grand Hotel Kronenhof – Pontresina
  • Hotel Chesa Rosatsch – Celerina
  • Hotel Cresta Palace – Celerina
  • Hotel Belvédère – Scuol
  • Chasa Montana Hotel & Spa – Samnaun
  • Corvatsch AG
  • Rhätische Bahn

Destinationen

  • Engadin St. Moritz Tourismus AG
  • Lenzerheide Marketing und Support

 

Markt GCC

  • Grand Resort Bad Ragaz – Bad Ragaz
  • Swiss Heidi Hotel – Maienfeld
  • The Hide Hotel – Flims
  • rocksresort – Laax
  • Peaks Place Apartment-Hotel & Spa – Laax
  • Junior and Teen Camp – Passugg
  • Pradas Resort – Brigels
  • 7132 HOTEL – Vals
  • Valbella Resort – Valbella
  • Hotel Lenzerhorn Spa & Wellness – Lenzerheide
  • Hard Rock Hotel – Davos
  • Hotel Grischa – Davos
  • Hotel Seehof – Davos
  • Hotel Laudinella – St. Moritz
  • Hotel San Gian – St. Moritz
  • Art Boutique Hotel Monopol – St. Moritz
  • Hotel Belvédère – Scuol
  • Chasa Montana Hotel & Spa – Samnaun
  • Rhätische Bahn

Destinationen

  • Engadin St. Moritz Tourismus AG
  • Lenzerheide Marketing und Support

 

Markt USA

  • rocksresort – Laax
  • signinahotel – Laax
  • Valbella Resort – Valbella
  • Schweizerhof Lenzerheide – Lenzerheide
  • Turmhotel Victoria – Davos
  • Waldhotel Arosa – Arosa
  • Art Boutique Hotel Monopol – St. Moritz
  • Hotel Laudinella – St. Moritz
  • Hotel Chesa Rosatsch – Celerina
  • Hotel Cresta Palace – Celerina
  • Hotel Belvédère – Scuol
  • Rhätische Bahn

Destinationen

  • Engadin St. Moritz Tourismus AG
  • Lenzerheide Marketing und Support

FAQ zur Fernmärktestrategie

1. Warum möchte Graubünden mehr Gäste aus den Golfstaaten, China und den USA?

Der grösste Markt für den Bündner Tourismus ist die Schweiz und das benachbarte Ausland. Als Ergänzung dazu wollen wir auch in Wachstumsmärkte investieren. Dazu gehören die Golfstaaten, China und die USA. Diese Gästegruppen, die vor allem im Sommer in die Schweiz kommen, sind bis jetzt in Graubünden wenig präsent. Das Potenzial ist dementsprechend gross. Ausserdem sind sie weniger von allfälligen Kursschwankungen des Schweizer Frankens betroffen. Eine Diversifikation der Gästestruktur sichert Graubünden besser gegenüber Wirtschafts- und Währungsschwankungen ab.

2. Wer steckt hinter der Idee, mehr Gäste aus den Fernmärkten nach Graubünden zu holen?

Die Initiative dazu kam von Seiten der Hotellerie und ihres Verbandes hotelleriesuisse Graubünden. Als touristische Marketingorganisation des Kantons Graubünden ist GRF prädestiniert dafür, das Marketing in diesen Märkten zu übernehmen.

3. Woher nimmt GRF das Geld für diese Marketingaktivitäten?

Gäste aus den Golfstaaten und aus China sind eine grosse Chance für Graubünden, denn sie schätzen die Schweiz als Reiseland sehr. Ausserdem sind diese Märkte sehr gross. Sie zu bearbeiten, funktioniert jedoch nicht von heute auf morgen. Das Projekt wird finanziell unterstützt durch den Kanton Graubünden. Zudem beteiligen sich Bündner Hotels als Partner pro Markt an den Projektkosten.

4. Weshalb holt Graubünden neue Gäste von weit her?

Graubünden Ferien übernimmt das Marketing in der Fernmärktestrategie in der Verpflichtung gegenüber den touristischen Anbietern und Dienstleistern im Kanton sowie der Bündner Volkswirtschaft insgesamt. Das Ziel ist die Erhöhung der Auslastung und die Erschliessung des Wachstumspotenzials. Der Tourismus ist der grösste Volkswirtschaftszweig des Kantons Graubünden, die Mehrheit der Bündner Beschäftigten arbeitet im Dienstleistungssektor.

5. Hält GRF trotz der Corona-Pandemie an der Fernmarktinitiative fest?

GRF hält grundsätzlich an der Fernmarktinitiative fest. Die Marktmassnahmen wurden allerdings vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 angepasst. Jegliche Sales-Aktivitäten in den Fernmärkten wurden sistiert aufgrund der zeitweiligen Einstellung der Flugverbindungen bzw. der anhaltenden Restriktionen bei der Ein- und Ausreise in «Risikogebiete». Der Marktaufbau wurde 2020 und 2021 stattdessen im Hintergrund fortgesetzt. Das heisst, dass die Kontakte vor Ort weiter intensiviert wurden. Die eingeplanten finanziellen Mittel wurden bereit gehalten für den richtigen Moment der Wiederaufnahme der Marktaktivitäten.

Luzi Bürkli

Kontakt.

Für weitere Auskünfte

Luzi Bürkli, +41 (0)81 254 24 35