Graubünden Ferien Schweiz

06.07.2018

Packliste für die nächste Hüttentour (3–4 Tage)

Terrihütte SAC, Disentis Sedrun

Fernab der Dörfer und häufig begangenen Wege erlebt man die Bergwelt nochmals anders: majestätisch, rau, still und wild. In diese beeindruckende hochalpine Welt führen einen Hüttentouren. Damit das Wandern von Hütte zu Hütte Spass macht, ist es wichtig, alles Nötige dabei zu haben, den Rucksack aber auch nicht zu überfüllen. Die Packliste für Hüttentouren von Andy Steingruber, Bergführer der Bergsteigerschule Pontresina, hilft Ihnen dabei, die goldene Mitte zu finden.

Grundausrüstung

  • Trekkingrucksack (ca. 30 bis 35 Liter mit Regenhülle) 
  • Wanderschuhe
  • Wandersocken (2x)
  • Lange oder Zip-off-Wanderhose
  • Funktionsshirt (2x)
  • Funktionsunterhosen (1 pro Tag)
  • Sport-BH (2x)
  • Dünne Jacke/Pulli gegen Wind
  • 1 dickere Jacke für die Wärme
  • 1 Regenjacke
  • Sonnenschutz: Brille, Hut, Creme, Lippenpomade
  • Mütze/Handschuhe (dünn)
  • Erste-Hilfe-Set (kompakt)
  • Blasenpflaster
  • Taschentücher
  • Persönliche Medikamente
  • Wanderkarte
  • Taschenmesser
  • Mobiltelefon und Aufladegerät/Powerbank
  • Bargeld
  • Getränkeflasche (mind. 1,5 Liter)
  • Zwischenverpflegung (z. B. Energieriegel)

Für Hüttenübernachtung

  • Hüttenschlafsack (Seidenschlafsack)
  • Jogginghose o. Ä.
  • Waschbeutel mit Zahnbürste, Zahnpasta, kleine Seife/Duschgel
  • Ohrstöpsel gegen Schnarcher
  • Mikrofaser-Handtuch
  • Stirnlampe
  • Plastikbeutel für Abfall und schmutzige Wäsche
  • Alpenclubausweis

Optional

  • Trekkingstöcke
  • Badehose/Bikini
  • Fotokamera mit vollem Akku, leerem Chip und evtl. Aufladegerät
  • GPS-Gerät/Kompass
  • Fernglas
  • Kleiner Schirm (Knirps)
  • Schuhkrallen/Schuhspikes (falls bei der Tour kleine Gletscher oder grössere Schneefelder überwunden werden müssen)
Andy Steingruber

Alles in Ordnung: Was Sie bei der Hüttentour beachten sollten

Der Tourenrucksack ist gepackt, die Route geplant, die Wanderschuhe stehen bereit – es kann losgehen! Wir haben vorab noch ein paar Tipps für Sie, damit unterwegs und beim Übernachten alles gut läuft:

Müll am Berg? Am besten vermeiden!

Ist im Rucksack noch etwas Platz, packen Sie Ihr Essen in wiederverwendbare Verpackungen wie Alu- oder Plastikboxen ein. Dann kommen Sie ohne Plastiktüten oder Frischhaltefolie übern Berg. Auf Einweg-Flaschen oder Dosen können Sie zugunsten von wieder befüllbaren Trinkflaschen verzichten. Sicher wird sich unterwegs trotzdem etwas Müll ansammeln. Bitte aufheben und erst nach der Rückkehr von der Tour im Tal entsorgen.

Im Rucksack ist die Welt in Ordnung

Zumindest sollte sie es sein. Schliesslich wollen Sie nicht bei jedem Trink-Stopp den gesamten Rucksack ausräumen oder bei einsetzendem Regen so lange nach dem schützenden Umhang suchen, bis Sie komplett durchnässt sind. Nutzen Sie für Dinge, die schnell erreichbar sein müssen, die Aussentaschen oder das Bodenfach des Rucksacks. Der restliche Inhalt sollte dann so gestapelt werden, dass er bei der Hüttenwanderung nicht drückt. Erste Regel, mit der Sie blaue Flecken verhindern: Nehmen Sie nicht zu viel Gepäck mit!

Hüttenregeln: Von der Fernsicht zur Rücksicht

Eine Berghütte bietet naturgemäss wenig Freiraum, den gibt es ja draussen im Überfluss. In der Hütte gilt dann die Regel: Störe Deine Gäste so wenig wie möglich, vor allem während der Hüttenruhe, die meistens zwischen 22 und 6 Uhr herrscht. Wandern Sie mit Hund, sollten Sie die Unterbringung des Begleiters vorab mit dem Hüttenwirt klären. Weitere Regeln: schmutzige Schuhe ausziehen und den Eintrag ins Hüttenbuch – am besten mit Telefonnummer – nicht vergessen. Er kann helfen, falls Sie am Berg verloren gehen.

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