Lavin – Ardez – Scuol

Leicht
20 km
4:45 h
714 Hm
897 Hm
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Technik 1/6
Kondition /6
Höchster Punkt  1671 m
Tiefster Punkt  1247 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Koordinaten 46.769584, 10.11108

Beschreibung

Vom Bahnhof in Lavin geht man bis zur Kirche, dann nordostwärts hoch auf der ehemaligen Talstrasse Richtung Guarda. Nach kurzer Steigung gelangt man zu ­einer auffallenden Ansammlung alten Mauerwerks. Es sind die Ruinen des alten Weilers Gonda . Der Weg steigt weiterhin gleichmässig an, biegt dann in den unteren Teil des Val Tuoi ein und quert den Bergbach bei der Säge von Guarda. Kurz nach dem Tobel vereinigt sich der Weg mit dem von Giar­sun heraufführenden Strässchen, auf dem man anschliessend Guarda erreicht. Es lohnt sich, hier zu verweilen.

Beim obersten Haus geht es dann ebenhin zum Weiler Bos-cha. Er hat eine hervorragend schöne Lage mit weitem Ausblick auf Ardez hinunter. Am Wegrand blüht die rötliche Jupiternelke (Lychnis flos-jovis). Nach dem Bächlein unterhalb Bos-cha ragen bei Pt. 1570 links am Strassenrand nackte steinerne Rundbuckel aus dem Rasen; es handelt sich um Schalensteine.

Anschliessend bleibt der Weg beinahe auf gleicher Höhe und biegt bei einer anmutigen Lärchengruppe über das knapp 100 m tiefer gelegene Dorf Ardez ein. Durch Wiesen und Äcker führt der Weg weiter nach Chanoua. Es stehen hier nur noch die Ruinen einstiger Stallungen und Susten aus der Zeit der Säumer. Das Gebäude brannte 1742 nieder. Es wurde dann wieder notdürftig aufgebaut und blieb noch bis 1910 zeitweise bewohnt.

Kurz nach Chanoua biegt der Pfad ins Val Tasna ein zur Strasse Ardez–Ftan, auf der man anschliessend die Tasnabrücke erreicht. Jenseits der Brücke kann man die Fahrstrasse meiden, indem man auf dem Alpsträsschen auf der linken Bachseite etwa 200 m talaufwärts läuft und dann einen rechts abzweigenden Waldweg nach Ftan benützt.

Das Dorf Ftan liegt auf einer aussichtsreichen Terrasse. Von Ftan Grond der Dorfstrasse entlang gelangt man nach Ftan Pitschen, das den Charakter des Engadiner Bauerndorfes besser bewahrt hat. Es wurde nie, wie Ftan Grond, wiederholt von Feuersbrünsten oder Lawinen zerstört. Am östlichen, unteren Dorfausgang biegt man rechts nach Munt Clü ab und geniesst ständig einen umfassenden Ausblick auf die Landschaft von Tarasp–Vulpera, auf das die ganze Gegend beherrschende Schloss Tarasp, und auf das Dorf Scuol, das man über den Bahnhof oder über Liuns erreicht.

Gasthäuser unterwegs: In allen Dörfern gibt es verschiedene Restaurants.

Wegbeschreibung

Lavin – Guarda – Ardez – Ftan – Scuol

Verantwortlich für diesen Inhalt Graubünden Ferien.

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