Tschierv - Lü - Lüsai - Fuldera

Leicht
8.4 km
2:30 h
362 Hm
411 Hm
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Technik /6
Kondition 1/6
Höchster Punkt  1914 m
Tiefster Punkt  1608 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Koordinaten 46.627101, 10.333725

Beschreibung

Der Weg von Tschierv nach Lü ist bei Touristen kaum bekannt. Die Einheimischen gehen ihn gern. Selbst im Winter ist er nicht selten ausgetrampelt.

Der Name Tschierv bedeutet Hirsch. Früher bildeten Bergwerkarbeiten und Säumerdienste den Leuten Verdienstmöglichkeiten. In der Postkutschenzeit war Tschierv Pferdewechselstation. Heute ist es – abgesehen vom Verkehr - recht still in dem von der modernen Berglandwirtschaft geprägten Dorf.

Von Plaz aus wandern wir durch das Wiesengelände zu den letzten Häusern von Chasuras hinüber. Dann wenden wir uns rechts, also ostwärts, in das Tälchen der Aua da Laier. Im Wald quert der Pfad das Bächlein und zweigt in einer Kehre nach Lü Daint ab - wenn wir nicht direkt nach Lü hinaufstreben. Beide Möglichkeiten haben ihre Besonderheit. Der direkte Weg führt durch ein leicht gewelltes Wiesenland. Von Lü Daint aus aber gehen wir durch die ganze, anmutige Strassensiedlung Lü. Es ist die höchstgelegene, selbständige politische Gemeinde der Schweiz. Früher war da eine Säumerstation am Weg nach S-charl und Scuol. Wir geniessen die Sicht in das weite Bergland: im Vordergrund Piz Daint, Piz Dora, Chazforà und Turettas, in der Ferne die weite Welt des Ortlers.

Beim Weiterwandern halten wir uns - abgesehen von einer gut erkennbaren Abkürzung - mit Vorteil an das Fahrsträsschen. Es ist nicht sehr belebt. In Lüsai widmen wir uns dem eigenwillig geschmückten Wellen-Sgraffito-Haus. Wir können es nicht übersehen. Die ganze Fassade ist mit denselben ornamentalen Bändern überzogen. Nur einmal wechselt das Motiv seine Richtung. Unterhalb der Siedlung biegen wir in einer engen Kurve dann rechts ab. Ein schmaler Wanderweg führt uns zum Rombach, den wir - wie wenig später dann auch die Passstrasse - überqueren, bevor wir uns schliesslich im hübschen Fuldera umsehen. Den Namen hat das Dorf von Fundaria: Schmelze. Wir freuen uns an schmucken Fassadenmalereien und dem vom Tirol her variierten Engadiner Haustypus.

Wegbeschreibung

Tschierv - Lü - Lüsai - Fuldera

Verantwortlich für diesen Inhalt Graubünden Ferien.

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