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Baldenstein

Baldenstein

Das Schloss Baldenstein verdankt seinen Namen seiner Lage auf einem Geländesporn hoch über der Albula. Der Name leitet sich ab vom mittelhochdeutschen Wort bald (= kühn, verwegen).

Beschreibung

Der heutige Zustand beruht auf der Wiederherstellung nach einem Brand von 1877. Wohl nur der vierstöckige Turm stammt aus dem Mittelalter. Die Mauerstärke des Baus beträgt bis zu 2,1 Meter. Der Wohntrakt, der sich im Westen an den Turm anschliesst, stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Von den Erbauern wird in den Urkunden zwischen 1246 und 1252 ein Ebo von Baldenstein erwähnt. Eine ganze Reihe von Besitzerwechseln später kaufte 1782 Francesco Conrad gebürtig von Sils i.D. die Burg. Er war Landvogt in Fürstenau, tätig in Chiavenna und Provinz Novara. Sein Sohn, der Naturforscher und Ornithologe Thomas Conrad von Baldenstein, verbrachte den größten Teil seines Lebens auf dem Schloss. Heute noch ist es im Besitz der Familienstiftung Conrad von Baldenstein.

 

Zugang

Baldenstein befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich. Die Anlage liegt direkt am Burgenweg Domleschg.

Karte

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