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Schloss Tagstein

Schloss Tagstein

Die Ursprünge des Schlosses Tagstein – dessen Territorium vor uns liegt und dessen Name vermutlich eher von «Dachs» als von «Tag» herrührt – liegen im Unklaren.

Beschreibung

Die Vermutung liegt nahe, dass es nach dem Verlassen der oberhalb von Thusis thronenden Burg Obertagstein erbaut wurde. Erstmals erwähnt wurde Untertagstein denn auch erst 1316, nach dem grossen Bündner Burgenbau-Boom.

Das heutige Schloss geht auf einen Burgturm zurück, der 1706 in den rechteckigen Wohn- und Repräsentationstrakt einbezogen wurde. Nach einem Brand im Jahr 1899 erhielt das Schloss Tagstein sein heutiges Aussehen mit Walmdach und überhöhtem Turm.

Anders sah es aus, als «Heidi»-Erfinderin Johanna Spyri (1827 – 1901) sich hier zuweilen aufhielt. Man erzählt sich, dass Spyri hier die Inspiration zu ihrem Gedicht «Goldene Abendsonne» fand.

Weshalb ein anderer dichtender Zeitgenosse sogar handfest im Schlosswald verewigt ist, bleibt mysteriös: Joseph Victor von Scheffels (1826 – 1886) Name ist hier in einen Stein gehauen, der deshalb heute Scheffelstein genannt wird.

Karte

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