Schweizer Meister im Biolandbau.

Bio Grischun

Auf den Bio-Höfen Graubündens wird noch von Hand geheut.
Jeder zweite Bauernhof in Graubünden setzt auf biologischen Landbau. Rekord in der Schweiz und wahrscheinlich weltweit. Doch was bedeutet «Bio» überhaupt? Für Romana und Paul Nicca aus Donat in der Region Viamala ist das Label «Bio Suisse» Auszeichnung und Verpflichtung zugleich:

Vereinigung Bio Grischun

Bio Grischun ist die Vereinigung der Bündner Bioproduzentinnen und Bioproduzenten und bezweckt die Förderung von Produktion, Handel, Verarbeitung und Bio Konsum von Bündner Bioprodukten. Zusammen mit anderen regionalen und überregionalen Bioorganisationen ist Bio Grischun Mitglied und somit Träger der Bio Suisse, der Eigentümerin der eingetragenen Marke Knospe. Mit rund 1200 Mitgliedern ist Bio Grischun die grösste Sektion der Bio Suisse.
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Vielfalt statt Einheitsbrei. Bioprodukte

Die Vorgaben des Biolandbaus machen erfinderisch. Das Resultat ist eine vielfältige Auswahl an Spezialitäten wie Blauen Zimmerli (Kartoffelsorte), Schamser Trockenwurst oder Tschliner Bio-Bier.

Wer kennt sie nicht: die mit Löwenzahn übersäten Felder? Eine Folge von Überdüngung. Hier leben nur wenige Arten, die sich mit der dominierenden Pflanze «arrangieren» können. Anders auf vielen artenreichen Wiesen, die nach Bio-Richtlinien bestellt werden. Dasselbe gilt für die Produkte, die daraus entstehen. Die freiwillig gesetzten Grenzen machen erfinderisch. Das Resultat ist eine vielfältige Auswahl an Spezialitäten wie Blauen Zimmerli (Kartoffelsorte), Schamser Trockenwurst oder Tschliner Bio-Bier.

Biohöfe mit Direktverkauf
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Bauer bringt seine Milch zur Sennerei Andeer

Nähe statt Ferne. Biohotels

In vielen Hotels in Graubünden kommen hauptsächlich regionale Bioprodukte auf den Tisch. Häufig stammen die Zutaten vom nächsten Bauernhof. Die kurzen Lieferwege schonen die Umwelt.

In vielen Hotels in Graubünden kommen hauptsächlich regionale Bioprodukte auf den Tisch. Häufig stammen die Zutaten vom nächsten Bauernhof. Die kurzen Lieferwege schonen die Umwelt. Gleichzeitig ermöglicht die Nähe zum Produzenten einen direkten Bezug zum Ei auf dem Frühstücksteller oder dem Mangoldblatt, das die Capuns umhüllt. Urlauber sollten aber auch unterwegs die Augen offenhalten: Zahlreiche Bio-Landwirte verkaufen ihre Produkte direkt ab Hof.

Biohotels
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Schafe auf dem Biohof von Familie Buchli in Tenna

Heugabel statt Smartphone. Biohöfe

Längst haben Touristen den Bauernhof als «Destination» für sich entdeckt. Denn das Leben als Bergbauer ist zwar nicht einfach, aber erfüllend. Die Arbeit mit den Händen in der Natur macht glücklich.

Längst haben Touristen den Bauernhof als «Destination» für sich entdeckt. Denn das Leben als Bergbauer ist zwar nicht einfach, aber sehr erfüllend. Die Arbeit mit den Händen draussen in der Natur macht glücklich. Heuen, den Stall ausmisten und Tiere füttern sind besonders für Kinder Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Und ganz nebenbei lernen die kleinen «Landwirte auf Zeit», was hinter den Lebensmitteln im Supermarkt steckt.

Ferienangebote auf Bauernhöfen

Portraits.

Menschen

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Rebecca Clopath (Bild: Claudia Link)
«Naturköchin» Rebecca Clopath

Sie wurde bereits mit 25 Jahren Chefköchin und wird als sogenannte «Naturköchin» landesweit hochgelobt. Zurück in ihrer Heimat Lohn kreiert Rebecca Clopath neue Kulinarik-Kreationen.

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Der Käser mit der Poesie im Blut
Der Käser mit der Poesie im Blut

In der Sennerei Andeer verarbeiten Martin Bienerth und sein Team jährlich 400'000 Liter Milch. «Floh», wie sich der Idealist und Visionär nennt, ist auch Fotograf und Autor.

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Migga Falett, Bergün (Foto: © Swisstavolata)
Zu Gast bei Migga Falett

Migga Falett aus Bergün war erste Siegerin im TV-Kochwettbewerb «Landfrauenküche». Vor allem aber ist sie eine charmante Gastgeberin.