Rundweg Nurseras - Mutterkuh frei

Schwer
17.3 km
6:45 h
999 Hm
1003 Hm
Technik /6
Kondition 6/6
Höchster Punkt  2163 m
Tiefster Punkt  1279 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Details

Beschreibung

Ausgangspunkt ist die Postautohaltestelle in Innerferrera auf 1480 m ü. M. Wir überqueren die Fahrstrasse und steigen die Bergflanke querend bis auf etwa 1600 m auf, wobei wir kurzzeitig auf einem Holzsteg entlang der Felswand wandern. Der Weg führt durch kleine Felsabbrüche zur Punt da la Muttala auf 1823 m ü. M.  – eine alte Steinbrücke, die bereits den Weg in eine längst vergangene Zeit weist.

Wir folgen nun dem alten Erzweg, der uns an die reiche Bergbaugeschichte des Ferreratals erinnert – das Tal trug nicht umsonst den Namen «Eisental» . Vorbei am ehemaligen Stollen, an Schürfstellen und einem kleinen Eisenlager (der «Gruoba») wandern wir durch das Val Nursera in Richtung der Alp Nurseras . Dieser Aufstieg ist mit 530 Höhenmetern auf 1.5 Kilometern durchaus fordernd, belohnt aber mit herrlicher Aussicht auf die umliegenden Gipfel. Auf der Alp Nursera angekommen, weiden in den Sommermonaten Ziegen und Rinder.

Der Weg nach der Alp Nursera steigt nochmals kurz an und führt auf rund 2000 m ü. M. in Richtung Surettatal. Wir wandern über unwegsames Gelände und geniessen die fantastische Aussicht zurück zum Piz Grisch und hinüber zum Teurihorn . Nach einem kurzen Abstieg zur Schwarzwaldalp und einem erneuten Aufstieg von rund 200 Höhenmetern ist das Surettatal durchquert. Wer Glück hat, entdeckt am Wegrand die seltene, geschützte Silberdistel.

Nun beginnt der Abstieg nach Ausserferrera. In einer wahrhaft zauberhaften Lage oberhalb des Tals steht ein uraltes romanisches Kirchlein in Cresta (1660 m ü. M.) – die älteste Kirche des Tales. Auf einem Fussweg, dann auf einem Fahrweg steigen wir hinab nach Ausserferrera.

Die Route gilt als «Mutterkuh frei» – Sie müssen keine Weiden mit Mutterkuhherden überqueren, was das Wandern mit Kindern oder für alle, die das Begegnen mit Rindern lieber vermeiden, besonders angenehm macht. ACHTUNG: Bei der Punt Muttala wird eine Weide mit Jungrindern überquert, die Alp Nurseras wird mit Ziegen und Schafen beweidet, jedoch keine Herdenschutzhunde vor Ort.

Von Ausserferrera aus wandern wir entlang des rauschenden Ragn da Ferrera (des «Ferrera-Rheins») zurück nach Innerferrera und schliessen so den Rundweg.

Geheimtipp

Parkieren Sie Ihr Auto in Ausserferrera und nehmen Sie das Postauto nach Innerferrera, dann können Sie die Rundwanderung abgekürzt werden.

Einkehrmöglichkeiten:

Walserstube in Innerferrera 

Sehenswertes:

Bergbaumuseum Innerferrera, ein Besuch des Bergbaumuseums Innerferrera gibt spannende Einblicke in die lokale Bergbaugeschichte.

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel

Innerferrera ist mit dem PostAuto erreichbar. Fahrplanauskünfte unter www.sbb.ch/

Parken

Parkieren Sie Ihr Auto in Ausserferrera und nehmen Sie das Postauto nach Innerferrera, dann können Sie die Rundwanderung abgekürzt werden.

Verantwortlich für diesen Inhalt: Viamala Tourismus.

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