Unternehmen Sie mit ihrem Hund einen Ausflug in den Schnee. Diese neun hundefreundlichen Winterwanderungen liegen abseits der grossen Skigebiete und sind ohne Bergbahn zu erreichen.
Fern der Zivilisation führt diese Winterwanderung durch die tiefverschneite Landschaft auf dem Heinzenberg. Wir empfehlen die Tour auf dem Glaspass zu starten, da so der Abschnitt wegfällt, welcher entlang der Piste verläuft.
▪ Parkplätze: beim Ausgangspunkt auf dem Glaspass
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Engadin Samnaun Val Müstair2:00 h I 6,8 km I ↑↓ 229 m
Vom Lai Tarasp zum Lai Nair
Dieser Rundweg führt vorbei an zwei gefrorenen Seen und bietet schöne Aussichten auf das Schloss Tarasp. Wer auf dem Rückweg bei Avrona einen Abstecher auf den Munt de la Crusch macht, überblickt das Unterengadin von Ftan bis Sent.
▪ Parkplätze: beim Ausgangspunkt in Tarasp
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Abseits des Publikumsmagnets Caumasee führt diese gemütliche Wanderung durch den ruhigen Teil des Flimserwalds. Von Staderas geht es auf gut präparierten Wegen in den Weiler Salums und wieder zurück nach Staderas.
▪ Parkplätze: beim Ausgangspunkt in Staderas und im rocksresort
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Auch im Winter ist der Lägh da Cavloc ab Maloja zu Fuss erreichbar. Wer Lust hat, kann die Tour bis nach Plan Canin verlängern und von dort den Blick ins Fornotal geniessen. Der Weg ist hin und zurück derselbe.
▪ Parkplätze: Parkplatz Orden beim Ausgangspunkt
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Diese Winterwanderung führt mehrheitlich auf kleinen und wenig befahrenen Strassen ab dem Bahnhof Bergün in die pittoresken Bergdörfer Stuls und Latsch. Letzteres war 1952 und 2014 Schauplatz für die Heidi-Filme.
▪ Parkplätze: beim Bahnhof Bergün
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Die Wanderung zur alten Maiensäss-Siedlung in Mittelberg bietet Ruhe abseits des Skigebiets. Wer will, kann die Tour Richtung Oberberg und Foppa verlängern. Der Abschnitt vom Restaurant Tschugga bis Parpan wird auch als Schlittelpiste genutzt.
▪ Parkplätze: Parkplatz Ried oder Heimberg beim Ausgangspunkt
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Dieser Winterwanderweg führt entlang der Talflanke der Val Lumnezia über schneebedeckte Wiesen und durch tief verschneite Wälder bis nach Vrin. Wer will, kann bereits in Vella starten und die Wanderung um zwei Stunden verlängern.
▪ Rückweg: ab Vrin mit dem Postauto zurück nach Lumbrein
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Engadin Samnaun Val Müstair4:30 h I 16,1 km I ↑ 435 m ↓ 251 m
Erste Etappe der Via Engiadina
Die erste Etappe der mehrtägigen Via Engiadina führt von Zernez nach Guarda und eignet sich für fitte Zwei- und Vierbeiner. Wem der Anstieg ins Bergdorf zu viel ist, beendet die Tour in Lavin. Auf zwei kurzen Teilstücken wandert man entlang der Loipe.
▪ Rückweg: ab Guarda mit dem Postauto und der RhB zurück nach Zernez
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Diese Winterwanderung verbindet die beiden Bergdörfer St. Antönien und Pany. Zu Beginn muss man einmal die Pisten des Skigebiets St. Antönien kreuzen und der letzte Abschnitt des Wegs (Bodahütte bis Pany) wird auch als Schlittelpiste genutzt.
▪ Rückweg: am besten den Hinweg von Pany nach St. Antönien mit dem Postauto machen
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7 Tipps fürs Winterwandern mit Hund
Die richtige Tour wählen. Entscheiden Sie sich für Touren, die Ihrer und der Fitness Ihres Hundes entsprechen. Ist der Schnee weich, ist das Gehen nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Vierbeiner anstrengend.
Bei Fuss oder an der Leine bei Begegnungen. Es gibt Menschen, die Hunde nicht mögen, und Hundehalter*innen, die unkontrollierte Hundebegegnungen vermeiden wollen. Führen Sie Ihren Hund deshalb bei Fuss oder an der Leine, wenn Sie anderen Menschen und Hunden begegnen.
Eisklumpen im Fell. Bei langhaarigen Hunden können sich beim Gehen auf Schnee Eisklumpen an den Pfoten bilden. Das ist für den Hund schmerzhaft. Kürzen Sie bei langhaarigen Hunden im Winter regelmässig die Haare zwischen den Pfotenballen und reiben Sie die Pfoten vor jedem Ausflug mit Pfotenbalsam (oder einer anderen fettenden Substanz) ein, um dies zu verhindern.
Mantel – ja oder nein? Gesunde Hunde mit Unterwolle brauchen in der Regel für Spaziergänge im Schnee keinen Mantel. Für alte oder kranke Tiere, Rassen mit kurzem Fell und ohne Unterwolle kann ein Hundemantel bei kalten Temperaturen jedoch sinnvoll sein. Dies hängt auch von der Intensität der Aktivität ab. Läuft ihr Hund ruhig an der Leine wird er eher frieren, als wenn er mit Hundefreunden durch den Schnee tobt. Achten Sie beim Kauf des Mantels darauf, dass dieser gut sitzt, atmungsaktiv ist und Ihren Hund möglichst wenig in seiner Körpersprache einschränkt.
Wasser mitnehmen. Nehmen Sie für längere Winterwanderungen Wasser für Ihren Hund mit. Frisst Ihr Vierbeiner Schnee, ist dies häufig ein Zeichen für Durst.
Sachin per cackin (Säckchen für Sch***). Vergessen Sie nicht, Hundekotbeutel mitzunehmen. Tütenspender und Abfalleimer finden Sie an Strassen und Wegen.
Salz an den Pfoten. Spätestens beim Rückweg zum Auto oder zur Haltestelle des öffentlichen Verkehrs werden Sie entlang gesalzener Strassen gehen. Waschen Sie deshalb, wenn Sie Zuhause sind, die Pfoten Ihres Vierbeiners mit lauwarmem Wasser. Tun Sie das nicht, wird der Hund die Pfoten selbst sauber lecken und dabei Streusalz aufnehmen.