Infopunkt Viamala

Campi

Entwurf_Piktogramme

Schön gelegen ist sie, die Ruine Campell, und davon kommt auch ihr Name: Der Name camp bel bedeutet schönes Feld.

Beschreibung

Das heutige Erscheinungsbild ist geprägt durch die Umbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die ursprüngliche Bausubstanz hat sich vor allem am Turm und am Osttrakt erhalten. Eine baugeschichtliche Untersuchung ergab eine Bauabfolge in fünf Phasen – vom Wehrturm des 13. Jahrhunderts bis zur Schlossanlage von 1635.

Schriftliche Angaben über die Erbauer fehlen, doch dürfte es sich um die Herren von Campell gehandelt haben, die hier das Zentrum einer kleinen Rodungsherrschaft errichteten. Die Ritter von Campell sind wohl im 14. Jahrhundert ausgestorben. Es folgte eine ganze Reihe von Besitzern. Um 1700 war die Burg bereits nicht mehr bewohnt, befand sich aber noch in gutem Zustand. Dann setzte der langsame Zerfall ein. 1932 konnte die Engadiner Familie Campell die Burg erwerben und vermachte sie 1987 der Stiftung Ruine Campell/Campi.

 

Zugang

Campi liegt am Eingang zur Schinschlucht und ist öffentlich zugänglich. Erreichbar zu Fuss in ca. 30 min ab Burgenweg Domleschg.

Karte

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