Raumzeitraum

Leicht
2.7 km
1:00 h
237 Hm
17 Hm
Technik /6
Kondition 2/6
Höchster Punkt  1402 m
Tiefster Punkt  1176 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Details

Beschreibung

Projektidee: Ein LandArt-Projekt, das die Symbiose von Natur und Objekten erlebbar macht und zum Nachdenken anregt. Die Installation lädt Besucher:innen ein, über das Verhalten der Menschheit auf diesem Planeten zu reflektieren. Sie soll die Wandernden auf ihrem Weg nach Mumpé Medel begleiten – ein symbolischer Aufstieg, der zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und dem hinterlassenen Fussabdruck anregt.

Flyer Raumzeitraum

Das Kollektiv rund um Manuela Fischer freut sich sehr, dass die gemeinsame Arbeit nun für fünf Jahre ein zweites Leben erhält: entlang des Wanderwegs ab «Center Fontauna» in Disentis, vorbei an der Kapelle Sontga Gada, über die längste Hängebrücke Graubündens über den Rhein, bis hoch hinauf nach Mumpé Medel – wo im Winter eine Schlittelpartie und am Ziel ein wärmendes Getränk warten.

Sieben Themen, die eine Brücke schlagen zwischen Kunst, Natur und der eigenen Wahrnehmung. Bei jedem der sieben Rahmen werden Fragen gestellt, die Gespräche innerhalb der Familie, mit Freund:innen oder mit sich selbst anregen können. Die Zahl sieben gilt in vielen Kulturen als Symbol der Vollkommenheit. Im Christentum etwa stehen die sieben Tugenden im Zentrum, und auch die Schöpfungsgeschichte dauerte sieben Tage. Bei den Māori in Neuseeland wird das Sternbild der Plejaden als «sieben Augen des Windes» bezeichnet. Erleben Sie selbst, wohin Ihre Gedanken beim Betrachten fliegen!

1 Unendlichkeit
Wo endet die Welt? Was kommt nach dem Leben? – Zwei sich gegenüberstehende Spiegel reflektieren das eigene Bild in die Unendlichkeit.

2 Lebensweg
Wohin führt dich dein Weg? Gehst du stets und strikt geradeaus, macht dein Leben Wendungen, Umwege – gibts ein Ziel? – Die Spirale vereint Anfang, Rundweg, Ende.

3 Hinschauen
Was siehst du mit deinen zwei Augen? Würde man mit sieben mehr erkennen? – Die «Sieben Augen des Windes» laden dazu ein, genauer hinzuschauen.

4 Vergangenheit
Wie war die Welt vor Urzeiten? – Die Kristalle auf der Keramikkugel stammen aus der Gegend rund um den Brunnigletscher oberhalb von Disentis und sind 15 bis 20 Millionen Jahre alt.

5 Zukunft
Was hinterlassen wir? Was folgt nach uns? – Diese Figur entsprang einer Arbeit von Grafik-Lernenden. Neue Generationen suchen und gehen neue Wege.

6 Naturzauber
Was ruft uns der rote Zwerg zu? Achtung Schlittelweg? Achtet die Natur? – Viele vergessen, dass auch wir nur Zwerge sind in einer zauberhaften Welt.

7 Wasser
Was, wenn die Gletscher und die Wolken kein Wasser mehr bringen? – Am Tisch mit dem hängenden Besteck isst niemand, weil nichts mehr auf den Teller kommt.

Geheimtipp

Von der Hängebrücke aus lassen sich wunderschöne Fotos schiessen.

Sicherheitshinweis

Im Winter kann es sein, dass die Hängebrücke wegen Schnee oder Vereisung nicht begehbar ist.

Wegbeschreibung

1 Unendlichkeit: Platzierung nach dem Bahnübergang
2 Lebensweg: Platzierung bei der Abzweigung zur Pendenta
3 Hinschauen: Platzierung rechts vom Pendenta-Aufgang
4 Vergangenheit: Platzierung nach der Pendenta
5 Zukunft: Platzierung an der Mauer, oben an der Strasse nach Mumpé Medel
6 Naturzauber: Platzierung Strassengabelung im Dorf
7 Wasser: Platzierung am Bach auf dem Weg zur Feuerstelle ➜ einmaliger Fern- und Tiefblick, Grill, Tisch und Feuerholz

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug von Andermatt über Sedrun oder von Chur bis Disentis, Acla da Fontauna.

Parken

Parkplätze beim Sportzentrum oder beim Parkhaus Catrina Resort

Verantwortlich für diesen Inhalt: Sedrun Disentis Tourismus SA.

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