Der Malögin

Leicht
4.2 km
1:30 h
55 Hm
409 Hm
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Turm Belvedere

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San Gaudenzio
Der Übergang Malögin wurde schon zu den Zeiten der alten Römer benützt. Es handelt sich so gesehen um einen Weg,der landschaftliche und natürliche Aspekte mit historischen Interessen verbindet.
Technik 2/6
Kondition 2/6
Höchster Punkt  1812 m
Tiefster Punkt  1455 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start Maloja
Ziel Casaccia
Koordinaten 46.402698, 9.695596

Beschreibung

Mit grösster Wahrscheinlichkeit handelte es sich um einen einfachen Fussweg, obwohlder Fund einer abschüssigen Steinplatte, die ausser Stufen auch eindeutige, durch Wagenräder verursachte Rillen aufweist, Anlass zu vielen Vermutungengegeben hat. Die vorgeschlagene Route nimmt ihren Anfang bei der Burg Belvedere, wo man unterwegs die Gletschermühlen besichtigen kann, die verstreut in einem schönen Arvenwald hinter der Siedlung Maloja liegen. Die Burg ist in Wirklichkeit nicht alt. Ihr Bau begann Mitte 19. Jahrhundert auf Betreiben eines belgischen Fürsten, doch die Arbeiten blieben später liegen. Kürzlich wurde auf Veranlassung des Schweizer Verkehrsvereins und Naturschutzvereins die ganze Zone erstanden und zum heutigen Park gemacht, den man zu Beginn der Malögin- Wanderung besuchen kann. Andere interessante Ort, die von dieser kurzen Route gestreift werden, sind die Ruinen der antiken Kirche San Gaudenzio und jene der „Torr” oberhalb Casaccia. 

Geheimtipp

Besuch des Parks der Gletschermühle und des Belvedere-Turms 

Wegbeschreibung

Von Maloja, in der Nähe des grossen Platzes, wo das Postauto hält, auf der Höhe des typischen Hotels Schweizerhaus, biegt man in den Fahrweg ein, der zur nahen Burg Belvedere führt. Die Gletschermühlen liegen in der Umgebung; sie können auf verschiedenen kurzen, mit Hinweisen versehen Seitenwegen besichtigt werden. Vom Aussichtsplatz, der vor der Befestigung liegt - grossartiger Block auf den oberen Teil des Bergells - führt ein Pfad hinunter, am Fuss der Felsen entlang, auf denen der Turm steht. Auf einem sumpfigen Plateau angekommen - von hier aus könnte man direkt ins Dorf Maloja gelangen - geht man nach rechts weiter, dem Wasserlauf entlang und überquert diesen. In der Folge kommt man zu einem felsigen Grat, bei dem ein Wegweiser auf die Felsplatte mit den Spuren der Karrenräder aus dem 1. Jahrhundert verweist. Über die steile Waldböschung unterhalb steigt man auf einer Reihe von Diagonalen hinunter, und an deren  Ende dann zum schäumenden Wildbach aus der Val da Pila hinüber. Hat man ihn überquert, geht es weiter hinunter zur grossen Hocheben bei den Häusern von Cavril, wo man wieder auf die Maloja Passstrasse kommt. Man bleibt auf dem Fussweg im Wald, der parallel zur Strasse verläuft und weiter vorn um einen Bergrücken herum zu den Überresten der antiken Kirche San Guadenzio führt, die jenem Heiligen gewidmet ist, der - so wird überliefert - die Talbevölkerung im 4. Jahrhundert zum Christentum bekehrte. Die Kirche war Schauplatz stürmischer Ereignisse während dem Übergang zur protestanischen Reformation und wurde im 18. Jahrhundert aufgegeben. Seither verfällt sie als Ruine. Heute führt der Weg zwischen den Bögen des Mittelschiffs hindurch und zum Hauptportal hinaus. Als Nächstes überquert man einen neuen Wasserlauf, "la Canaleta" genannt, und weiterhin, auf einem gut einkerbten Fussweg, die steilen Wiesen oberhalb der Häuser von Casaccia. Am Ende des Weges gelangt man zu den Ruinen der antiken "Torr", von wo man den Turm von Maloja sowie die ganze zurückgelegte Wanderung überblicken kann. Ein letzter kurzer Abstieg führt direkt ind Dorfzentrum.

Verantwortlich für diesen Inhalt Bregaglia Engadin Turismo.

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