Schneeschuhwanderung Cavaglia

3.8 km
1:15 h
69 Hm
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Die Hochebene von Cavaglia – im Winter nur mit der Bahn erreichbar – lädt zu einer entspannenden Schneeschuhrundtour ein. Eine leichte Schneeschuhwanderung ideal für Familien auf den Spuren der Pioniere des Eisenbahnbaus und der Stromproduktion.
Technik 0/6
Kondition 0/6
Höchster Punkt  1761 m
Tiefster Punkt  1692 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Koordinaten 46.364416, 10.043879

Details

Beschreibung

Von der Haltestelle Cavaglia, die mit ihrem Walmdach an die Häuser im Berner Oberland erinnert und ursprünglich als Hotel gebaut wurde, führt der Weg zunächst zum Weiler Cavaglia, der bis 1972 ganzjährig bewohnt war und wo es sogar eine Schule gab. Hier wohnten die Angestellten der der Forze Motrici di Brusio (heute Repower), die in den nahegelegenen Kraftwerken arbeiteten. Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben, geht es entlang der Linienführung der RhB Richtung Val di Pila. Mit etwas Glück erreichen wir die elegante Eisenbahnbrücke Punt da Pila genau in dem Moment, in dem sie von einem Zug überquert wird.

 Auf der anderen Talseite kehrt der Weg zurück Richtung Cavaglia. Statt in den Weiler geht es nun aber dem Hang entlang und am imposanten Kraftwerk vorbei bis Li Vegli zum nördlichen Ende der Hochebene. Das Kraftwerk Cavaglia ging im Herbst 1927 in Betrieb. Es wurde nach den Plänen von Nicolaus Hartmann jun. gebaut, der für zahlreiche Bauten entlang der Berninalinie verantwortlich war (z.B. die Bahnhofgebäude auf Alp Grüm und Ospizio Bernina). Für seinen Entwurf inspirierte er sich einerseits am klassischen Festungsbau und andererseits am typischen Engadiner Haus, was vor allem am grossen Torbogen deutlich wird.

Entlang dem Cavagliasco führt der Weg quer über die Hochebene von Cavaglia zurück an seinen Ausgangspunkt, die Haltestelle von Cavaglia. Mit dem Zug geht es von hier entweder nach Süden Richtung Poschiavo oder nach Norden über die Alp Grüm und den Bernina-Pass nach Pontresina.

Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel

Rhätische Bahn

Vor über 100 Jahren ging sie in Betrieb: die Berninalinie. 1910 wurde der direkte Zugbetrieb zwischen St. Moritz und Tirano aufgenommen. 61 Kilometer höchste Baukunst vor der Kulisse des höchsten Bündner Bergs. Dieser besondere Hochgenuss, der am gewaltigen Palü- und Morteratschgletscher vorbeiführt, der südliche Lebenslust und alpine Schönheit vereint, ist im Bernina Express tagtäglich erlebbar. Doch zuweilen stockt einem der Atem ob den exponierten Kurven und dem überwältigenden Bergpanorama.

 

Bahnreisezentrum

CH-7742 Poschiavo

T +41 81 288 54 54

poschiavo@rhb.ch 

www.rhb.ch 

 

Fahrplan:  www.sbb.ch

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