Graubünden Ferien Schweiz

10 Touren zwischen Arvenduft und Auenwäldern

Wandern im Wald

Ein Spaziergang durch den kühlen Wald bringt Kopf, Bauch und Seele ins Gleichgewicht. Für alle Wanderlustigen haben wir 10 besondere Routen zusammengestellt. Erkunden Sie zum Beispiel das Waldreservat Crap Furó, spazieren Sie über den Wanderweg Innerferrera oder durchforsten Sie den Fichtenurwald im Val Frisal.

1. 4-Seen-Wanderung, Flims Laax Falera

Eindrucksvoll werfen die Bäume ihre Schatten auf den Caumasee. Im Hintergrund erhebt sich der imposante Piz Fess. Das ist eine der Stationen auf der 4-Seen-Wanderung, die in Flims Waldhaus startet. Zum Wald kommt das Wasser – einfach belebend.

Caumasee, Flims (Foto: © Flims Laax Falera / Jascha Schmid)

2. Smaragdweg St. Moritz–Sils, Engadin

Grün leuchtende Nadelwälder und Wiesen: Der Smaragdweg verzaubert Wanderer mit seiner natürlichen Erlebniswelt rund ums mondäne St. Moritz. Feuerstellen laden zu einer Pause ein, dann geht’s weiter, immer dem Piz de la Margna entgegen.

Sils-Maria (Foto: © Sils Tourismus)

3. Alter Zerfreilaweg, Vals

Wer oder was der «Warme Kracha» ist? Das erfahren Sie beim Wandern im Wald von Vals nach Zerfreila. So viel sei verraten: Ein vorsichtiger Blick in die Tiefe lüftet das Geheimnis. Anschliessend lohnt sich ein Abstecher zur Calvari-Kapelle.

Alpenrosen in Zerfreila (Foto: © Visit Vals / Robert Bösch)

4. Waldwanderung: Staderas–Salums–Staderas, Flims Laax Falera

Der Waldspaziergang von Laax Staderas über Salums und zurück eignet sich wunderbar für Familien. Sind die Kinder nach der ersten Etappe hungrig, gibt es Schnitzel, Pommes oder Eis. Das Restaurant Straussennest liegt ideal auf halber Strecke.

Ruhebank auf der Waldwanderung Staderas–Salums–Staderas (Foto: © Flims Laax Falera)

5. Pfad der Pioniere, Savognin Bivio Albula

Auf dem Pfad der Pioniere treffen imposante Kalksteinfelsen und naturbelassene Wälder aufeinander. Beim Wandern durchs Waldreservat Crap Furò kommen Sie vorbei am gleichnamigen Felsen, der neben dem geografischen Mittelpunkt Graubündens 60 Meter in die Höhe ragt.

Crap Furò (Foto: © Lorenz A. Fischer)

6. Lernpfad «Schutz.Wald.Mensch», Arosa Lenzerheide

Streifen Sie durch Auen- und Fichtenwälder, entdecken Sie Bewegungsinstallationen und inspizieren Sie interaktive Lerntafeln. Der Lernpfad «schutz.wald.mensch» verbindet Langwies und Arosa unter dem Motto «Wald in Bewegung – Welt bewegen».

Bergwald (Foto: © pixabay.com)

7. Waldweg Innerferrera, Viamala

Ein wenig Mut brauchen Wanderer schon, um die Hängebrücke zu überqueren, die Teil des Waldwegs Innerferrera ist. Wer den Drahtseilakt wagt, wird belohnt mit einem beeindruckenden Blick auf den Averser Rhein, den Ragn da Ferrera.

Hängebrücke Rundwanderweg Innerferrera (Foto: © Viamala Tourismus)

8. Val Trupchun: Wildreichstes Nationalparktal, Engadin Scuol Zernez

Auf der Wanderung durch das wildreichste Nationalparktal Val Trupchun begegnen Urlaubern häufig Hirsche oder eine Murmeltierfamilie. Der Rastplatz Val Mela ist der Logenplatz, um die tierischen Bewohner zu beobachten. Vergessen Sie Ihr Fernglas nicht!

Val Trupchun (Foto: © Schweizerischer Nationalpark / Hans Lozza)

9. Hochtal Val Frisal, Surselva

Duftende Nadelwälder, verzweigte Flussläufe, herrliche Fernblicke: Erkunden Sie das Val Frisal und Europas höchstgelegenen Fichtenurwald. Wer von Brigels Bergpanoramen nicht genug bekommen kann, besucht den Aussichtspunkt Crap Cavigliauna.

Val Frisal in der Surselva (Foto: © Surselva Tourismus AG)

10. GWunderwald, Davos Klosters

Die Rhätische Bahn bringt Sie direkt nach Davos, wo die GWunderwald-Tour startet. Ob Sie die 16 Kilometer komplett bestreiten oder nur einen Teil des lehrreichen Naturerlebnispfads mit seinen 31 Aktivposten erkunden, bleibt Ihnen überlassen.

GWunderland (Foto: © GWunderland)

Zahlen und Fakten zum Bündner Wald

  • 80 % aller Bäume sind Nadelbäume.
  • 30 % von Graubünden ist bewaldet, nur 2 % besiedelt.
  • 1400 Jahre alt ist die älteste Arve im Engadin.
  • 60 % der Waldfläche ist Schutzwald.
  • 400 Jahre alt sind die ältesten Eichen in der Bündner Herrschaft.

Heimliche Bewohner des Bergwaldes

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