Spinas - Margunin - Bever
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Details
Beschreibung
Nach etwa 300 Höhenmetern durch lichten Wald quert der Wanderweg die Bäche, die das Tal entwässern – zuerst auf einer Brücke, dann mit einer Furt. Letztere erfordert im Frühsommer bei hohem Wasserstand etwas Improvisationstalent. In der Folge geht es die verbleibende Zeit auf der orografisch rechten Talseite hinauf nach Margunin. Dort öffnet sich dann unvermittelt der Blick auf das Engadin bis hin zur Bernina-Gruppe.
Auf Margunin bietet sich nun die Qual der Wahl, und man kann seine Tour zum Piz Padella fortsetzen oder auch direkt nach Samedan absteigen. Dieser Tourenvorschlag führt hingegen noch weitere 100 Meter bergan – auf den Höhenrücken Cho d’Valletta. Schwindelfreiheit ist stellenweise von Vorteil, denn die Ausblicke in die Val Bever hinab sind eindrücklich. Ausgesetzt ist der Pfad allerdings nirgends.
Vorbei an den Sprengmasten, die im Winter künstliche Lawinen auslösen können und so die Sicherheit der wichtigsten Verkehrswege zwischen Bever und Spinas gewährleisten, sowie massiven Lawinenverbauungen nähert man sich der Alp Muntatsch. Wer Zeit hat, kehrt ein; Eilige setzen die Wanderung nahtlos fort und steigen via Muntarütsch weiter nach Bever hinab.
Wer noch nicht genug hat, dem sei das hintere Val Bever empfohlen: Dort zeigt sich die Landschaft und ganz besonders der Beverin in wildem, unverbautem Zustand. Vor diesem Hintergrund ist dieser seit Sommer 2021 mit dem Label «Gewässerperle PLUS» ausgezeichnet.
Gewässerperle PLUS – ein Naturjuwel von nationaler Bedeutung
Der Beverin ist der erste Fluss der Schweiz, der mit dem Label «Gewässerperle PLUS» ausgezeichnet wurde. Diese besondere Ehrung erhielt der 13,5 Kilometer lange Bergbach, weil er vom Menschen weitgehend unberührt geblieben ist – ein echter Wildbach ohne künstliche Korrekturen. Von seinem Quellgebiet nahe dem Piz d'Err bis kurz vor Bever schlängelt sich der Beverin frei durch das malerische Val Bever, umgeben von wertvollen Flachmooren und Auenlandschaften. Diese naturbelassene Gebirgswasserwelt bietet vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen idealen Lebensraum, darunter Fischotter, Bachforelle, Steinfliegen und zahlreiche Weidenarten. Das Label würdigt nicht nur den ökologischen Wert des Beverins, sondern auch das Engagement der Gemeinde Bever für den Erhalt dieses einzigartigen Naturparadieses.
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