10 Ausflugstipps.

Kulturelle Sehenswürdigkeiten

UNESCO-Welterbe Kloster St. Johann
UNESCO-Welterbe Kloster St. Johann, Müstair
Graubünden überrascht – mit viel Kultur. Welche Art auch immer die Ihre ist: Die Region bietet von A wie Altstadt Chur bis Z wie Zilliser Kirche für jeden Geschmack etwas.

1. Kirchner Museum Davos

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) kam 1917 nach Davos, um sich von seinem psychischen Zusammenbruch während des Ersten Weltkrieges zu erholen. Der Künstler wirkte dort bis zu seinem Tod. Die architektonisch interessante Beton-Glas-Konstruktion des Museums beherbergt die weltweit grösste Sammlung von Gemälden, Zeichnungen, Radierungen und Skulpturen Kirchners.

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2. Das Gelbe Haus, Flims

1998 hat der Architekt Valerio Olgiati ein unscheinbares Haus in Flims zum Museum umgebaut. Seither sorgt das Gelbe Haus nur schon wegen der Architektur für Aufsehen. Im Gelben Haus finden Ausstellungen rund um die Themen Architektur, Design und Kunsthandwerk statt, die einen ambitionierten Kulturdiskurs in Gang bringen sollen.

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Das Gelbe Haus, Flims

3. Kloster St. Johann, Müstair

Kernstück der Klosteranlage St. Johann ist die um 800 entstandene Klosterkirche. Sie hütet einen umfangreichen Freskenzyklus. Die Anlage wurde von der UNESCO ins Weltkulturerbe der Menschheit aufgenommen. Sie wird von 15 Benediktiner-Nonnen bewohnt. Besuche im Klostermuseum sind möglich, auch werden Besucher auf Zeit im Kloster aufgenommen.

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Kloster St. Johann

4. Dorf Guarda

Zwar findet man die typische Engadiner Architektur mit den Sgraffito geschmückten Hausfassaden vielerorts in Graubünden, doch die Lage und das geschlossene Dorfbild brachte Guarda gar die Einstufung zum «Ortsbild von nationaler Bedeutung». Eines der Häuser diente dem Maler Alois Carigiet als Vorbild für das berühmte Kinderbuch «Schellen-Ursli».

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Gruppenreisen für Senioren Ausflüge

5. Segantini Museum, St. Moritz

Der italienische Maler und Künstler Giovanni Segantini (1858–1899) verbrachte die letzten acht Jahre seines Wirkens in Graubünden, d. h. in Savognin und Maloja. Hier entstanden seine wichtigsten Werke, u. a. das Triptychon «Werden-Sein-Vergehen». Eine Sammlung ist im Segantini-Museum in St. Moritz zu bestaunen. Weitere Spuren Segantinis finden sich im ganzen Oberengadin.

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Segantini Museum, St. Moritz

6. Kirche St. Martin, Zillis

In der romanischen Epoche – anfangs des 12. Jahrhunderts – wurde die Kirche St. Martin in Zillis neu aufgebaut. In dieser Zeit, um 1130 bis 1140, wurde die bemalte Decke geschaffen. Dieses Kunstwerk ist das einzige Werk dieser Art, das aus der romanischen Epoche stammt und nahezu vollständig, und ohne Übermalung, erhalten geblieben ist. Es dürfte die einzige Kirchendecke dieser Art auf der Welt sein. 

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Kirche St. Martin in Zillis

7. Kathedrale Chur

Die heutige Kathedrale ist zwischen 1150 und 1272 entstanden und weist Einflüsse aller grossen abendländischen Kulturkreise auf, gegeben durch die Lage der Stadt an den Pass-Strassen. Romanische Steinmetzarbeiten finden sich an den Kapitellen und Apostsäulen. Das gotische Sakrament (1484) und der Hochaltar stammen von Jakob Russ (1486–1492).

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Aussenansicht Kathedrale Chur

8. Ciäsa Granda, Stampa

Das alte Patrizierhaus wurde 1581 von Johannes Stampa erbaut und ist heute Sitz des Bergeller Talmuseums. In der Ciäsa Granda sind neben der Mineralienschau und den Ausstellungen über die Tier- und Pflanzenwelt sowie das Handwerk des Bergells auch Werke von Giovanni, Alberto, Augusto und Diego Giacometti als auch das grosse Werk «Menschen aus meinem Dorf» von Varlin ausgestellt.

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Ciasa Granda im Bergell

9. Churer Altstadt

11’000 Jahre Siedlungsgeschichte. Malerische Altstadt aus dem Mittelalter. Bischofssitz mit 800-jähriger Kathedrale. Individuelle Stadtrundgänge entlang von Fussmarkierungen. Bestes Shopping zwischen Zürich und Milano. Restaurants, Cafés und Bars. Kantonshauptstadt mit bedeutenden Museen (Bündner Kunstmuseum, Rätisches Museum, etc.), Stadttheater, Ausstellungen und Architektur.

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Arcas, ST Markus Buehler

10. Kloster Disentis 

Das Klosterdorf Disentis/Mustér an der Glacier Express-Strecke wird überragt vom Benediktinerkloster aus dem 17. Jahrhundert. Es umfasst die grösste und bedeutendste Barockkirche Graubündens, ein Gymnasium für 200 Schüler sowie das Klostermuseum (Natur- und Kulturhistorik); alles geleitet und betreut von rund 50 Mönchen.

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Roadroute Quellregion Rhein, Kloster Disentis