Graubünden Ferien Schweiz

17.07.2019

Tipps für die Begegnung mit Mutterkühen auf einer Wanderung

Tiergerechte Haltung ist den Schweizern wichtig und seit Jahren setzt man deshalb vermehrt auf Freilandhaltung – auch bei den sogenannten Mutterkuhherden. Darin leben Stiere, Kühe und Kälber auf derselben Weide, ganz wie es der Natur der Tiere entspricht. Der Trend birgt Gefahren für Wanderer und Biker, die das Hoheitsgebiet der Herde durchqueren: durch Mutterkühe, die ihre Kälber schützen, oder durch Stiere, die ihre Herde verteidigen wollen. Vor allem auch Hundehalter müssen vorsichtig sein.

Den wirksamsten Schutz vor angriffigen Kühen bietet das richtige Verhalten der Wanderer. 

Was kann der Wanderer tun, wenn er eine Kuhherde queren muss? Das Wichtigste: er muss sich richtig verhalten. Folgende Regeln sind zu beachten:

1. Distanz halten: Möglichst auf dem Wanderweg bleiben und mindestens 20 Meter Abstand zu den Kühen bewahren. Stehen diese auf dem Wanderweg: lieber um sie herumgehen als mitten durch die Herde.

2. Hunde an der Leine führen: Wenn sie in die Herde stürmen, werden Hunde angegriffen – denn Kühe und Stiere nehmen sie als besondere Bedrohung wahr. Nur wenn die Kühe den angeleinten Hund angreifen, muss er freigelassen werden. Sonst würde auch der Halter Gefahr laufen, auf die Hörner genommen zu werden.

3. Sich ruhig verhalten: Nie mit Armen oder Stöcken herumfuchteln oder Lärm machen. Den Tieren nicht direkt in die Augen schauen und ihnen nicht den Rücken zukehren.

4. Nie die Nähe zu Kälbern suchen: Mutterkühe und die Herde werten das als Bedrohung für den Nachwuchs. Auch erwachsene Tiere nicht berühren oder streicheln.

5. Drohgebärden der Kühe ernst nehmen: Ein Senken des Kopfs, Scharren und Brüllen sind klare Alarmsignale. Ruhe bewahren und langsam die Weide verlassen. Schnelle Bewegungen und Schreie wirken auf die Kühe bedrohlich.

Wir verwenden Cookies und Tracking-Technologien gemäss unserer Datenschutzerklärung, um Ihnen das beste Web-Erlebnis zu bieten. Zur Datenschutzerklärung